Krankheitsbild Buchmesseblues

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Sie ist vorbei … die diesjährige Buchmesse fand vor wenigen Tagen ihr Ende. Und sämtliche Büchernarren erkranken an einer nahezu unheilbaren und nicht zu unterschätzenden Krankheit: dem Messeblues!
Definition
Der Messeblues oder Buchmesseblues (lat. „liber missa deliria“) ist eine Art der melancholischen Verstimmung, die nach einer Buchmesse die Besucher befällt. Besonders Buchblogger sind häufig vom Messeblues betroffen. Ca. 500 BuchbloggerInnen und Booktuber erkranken halbjährlich an den Folgen der Frankfurter und Leipziger Buchmesse . Jedoch ist die Dunkelziffer der Erkrankten erheblich höher, wie Spezialisten vermuten.

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Meine Buchmesse-Planung

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In wenigen Tagen ist es so weit: Die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Pforten und läd ca. 300.00 Menschen aus aller Welt dazu ein, gemeinsam mit Autoren, Verlegern, Illustratoren und Leseliebenden das Buch zu feiern.
Die Frankfurter Buchmesse 2016 ist in vielerlei Hinsicht etwas besonderes für mich. Dieses Jahr feiere ich bereits mein zehntes Buchmesse-Jubiläum UND am Messe-Freitag steht auch mein 23. Geburtstag an! Wo feiert es sich besser, als in riesigen Hallen, die bis unters Dach mit Büchern und buchverliebten Menschen gefüllt ist?!
Wie jedes Jahr ist mein Terminplan während der Messetage wieder gut gefüllt, auch wenn ich dieses Mal gefühlt mehr Freizeit habe. Aber diese weiß man auf der weltgrößten Büchermesse zu nutzen. 🙂

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Wie plant man eine Buchmesse?

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Der Oktober ist da und das heißt vor allem eines: Die Frankfurter Buchmesse öffnet in wenigen Wochen ihre Pforten. Und für viele heißt das wiederum: höchste Zeit fürs Pläneschmieden, denn die weltgrößte Buchmesse will gut organisiert sein. Es gibt vieles zu beachten und zu managen, damit man den Messebesuch in vollen Zügen genießen kann. Deshalb kommen hier meine fünf Tipps, die VOR der Buchmesse geplant werden sollten.
Viel Spass!

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{Bericht} Harry-Potter-Lesenacht beim Carlsen-Verlag

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Am letzten Samstag, dem 24.09.2016, war es endlich so weit: Mit dem Erscheinen von „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J. K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne können nun auch die deutschsprachigen Potterheads nach Hogwarts zurückkehren, um dort Abenteuer zu erleben.
Dies nahm der Carlsen-Verlag zum Anlass und lud Buchblogger, Pressemitglieder und andere Potter-Fans zu sich nach Hamburg ein, um dort im Rahmen der Harry-Potter-Lesenacht das neue Buch zu feiern.
Als waschechter Potterhead konnte ich mir dieses Abenteuer nicht entgehen lassen und so machte ich mich am 23.09 per Deutsche Bahn aka Hogwartsexpress auf den Weg nach Hogwarts … äh … Hamburg. Und von dieser Reise, der Harry-Potter-Nacht und dem Rundgang beim Carlsen-Verlag möchte ich euch nun berichten – VIEL SPASS! ❤

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{LiteraTour} 1. LitBlog Covention in Köln

Liebste Bücherfreunde,

Logodiejenigen unter euch, die mir auf irgendwelchen Sozialen Plattformen folgen, wissen vielleicht, dass ich am Samstag, dem 04.06.2016 auf der LitBlogCon, der ersten deutschen Buchblogger Convention in Köln war.

Das ganze war ziemlich spontan, denn dass ich auf LitBlogCon fahren würde, ergab sich erst am letzten Montag. Die liebe Simone von „Papiergeflüster“ konnte leider nicht nach Köln reisen und so habe ich ihre Karte übernehmen dürfen.

Erlebtes

Und so ging es dann am Samstagmorgen um 9:00 für mich durch diesiges Wetter nach Köln. Das war übrigens das erste Mal, dass ich allein so weit mit dem Auto gefahren bin (und ich habe seit vier Jahren den Führerschein!), der Grund dafür ist ganz schnell erklärt: Ich habe einen grottigen Orientierungssinn und mich allein auf Reisen zu schicken, ist fast fahrlässig! Trotzdem kam ich überraschend problemlos nach drei Stunden Fahrt in Köln an. Am Bahnhof habe ich mich mit meiner Fuchsschwester Lea von Liberiarium, Patty von Das Bücherchamäleon und Jana von Zauberhafte Bücherwelt getroffen und gemeinsam fuhren wir (nach einem kleinen Umweg) zu Bastei-Lübbe.

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Uhhh, Goodie Bags!

Dort tummelten sich natürlich reichlich bekannte Buchblogger, so trafen wir Philip von Book Walk, Saskia von Who is Kafka, Anabelle von Stehlblüten, Vanessa von Meine Fantasybücherwelt,   Hannah von Anima libri, Jessie von Jessies Bücherkiste, Carla von Das unglaubliche Bücherchaos und noch viele, viele mehr. Und wie das halt so ist, wenn eine Horde von Buchbloggern aufeinander trifft, dann dauert es nicht lange, bis die wundervollsten Gespräche entstehen – denn man hat ja sofort Themen, über die man reden kann: zum Beispiel über Bücher, Lesen und das Bloggen natürlich! Das ist einer der Gründe, weshalb ich die Buchbloggerwelt so sehr liebe: Es ist so wundervoll, mit Menschen Zeit zu verbringen, welche die gleiche Liebe zum Buch hegen, wie man selbst. ❤

 

Natürlich haben Bastei-Lübbe, Kiepenheuer & Witsch, DuMOnt, DuMont Kalenderverlag und Egmont LYX nicht nur zum quatschen und Kuchen essen geladen. Neben dem großen Wiedersehen und dem Kennenlernen von neuen Gesichtern, bekamen alle LitBlogCon-Besucher einen prall gefüllten Goodie Bag mit Büchern, Studentenfutter, schicker Deko und noch viel mehr. Um 13:00 Uhr begann die Veranstaltung mit einer Willkommensrede und um 14:00 Uhr gab es dann den Startschuss und alle strömten zu den Sessions, also den Veranstaltungen, die die Verlage & Autoren anboten.

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Begrüßungsreden, ein Muss!

So verschlug es Jana und mich in den fünften Stock – in einem Anfall von Sportlichkeit haben wir tatsächlich die Treppe genommen! 😉

Unsere erste Session war Wieso bin ich jetzt eigentlich Autorin, dort berichtete Vea Kaiser, wie sie zum Schreiben kam, erzählte Anekdoten aus ihrer literarischen Jugend und den ersten Schritten als Schriftstellerin. Die Österreicherin war sehr locker und berichtete sehr humorvoll von der Entstehung ihrer Bücher „Blasmusikpop“ und „Makarionissi“, in denen sie mit ihrem Heimatdorf abrechnet. Ich komme selbst aus einem sehr verschlafenen Nest, und kann ihr Leiden bestens nachvollziehen. Beispiel gefällig? Das nächste Kino befindet sich 25 km weit weg, das nächste Hallenbad ungefähr 40 km und das einzige  Freibad im Umkreis von 20 km fasst nur 150 Personen – und die Öffies fahren 4x am Tag. Das einzig Gute an dieser lächerlichen Situation ist, es lenkt mich nichts vom Lesen ab. 😉
Danach lauschten wir Poppy J. Anderson Vom Self-Publishing zur Auflagenmillionärin – Der große Traum vom eigenen Buch, diese Session war interessant.
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Mona Kasten & „Begin again“

nschließend ging es zu einer Session, auf die ich mich sehr gefreut habe: Meet Mona Kasten. Mona zählt zu den drei einzigen Booktubern, die ich mir regelmäßig anschaue und deren Videos mich nicht langweilen. Sonst hänge ich ehr auf Blogs herum, schließlich bin ich selbst Buchbloggerin. 😉 Sie laß aus ihrem im Oktober bei Egmont LYX erscheinenden Young-Adult-Roman „Begin again“ vor. Auf den Roman könnt ihr schon mal gespannt sein, wir durften exklusiv bereits reinschnuppern und es klang sehr vielversprechend. 😉
Zum Abschluss besuchte ich mein absolutes Highlight der LBC: The Difference A Word Makes. In dieser Session ging es um den Unterschied zwischen Young Adult und New Adult. Zwei Lektorinnen aus dem Egmont LYX und dem ONE-Verlag definierten diese beiden Genre, erklärten die Abgrenzungen zum Jugendbuch und zur Erwachsenen-Belletristik und die Gemeinsamkeiten zueinander. Da ich bereits seit Ewigkeiten an einem Beitrag zu diesen recht jungen Genres schreibe, fand ich diese Session am spannendsten und nützlichsten. Bald könnt ihr dann (hoffentlich) den überarbeiteten Artikel zu diesem Thema lesen.

 

Leider muss ich zugeben, dass ich die ersten beiden Veranstaltungen ehr aus der Not heraus besucht habe. Eigentlich haben mich diese beiden Themen überhaupt nicht eingefangen, wenn ihr versteht, was ich meine? Allgemein fand ich es etwas schade, dass die Themen sehr allgemein und nicht so buchbloggerspezifisch waren, wie sie hätten sein können. Die LBC hatte nicht wirklich den typischen „Buchmessencharakter“, aber ich fand es etwas schade, dass kaum eine Session extra für Blogger zugeschnitten war. Gerade die LBC hätte Veranstaltungen extra für Blogger eine großartige Plattform geboten, zum Beispiel wie man ein Buch richtig in Szene setzt oder wie man. Und ich hätte mich nicht zwangsläufig in Sessions setzten müssen, die mich nicht interessierten. Außerdem habe ich mich ziemlich abgehetzt um von Session zu Session zu kommen, denn die Teilnehmerzahlen waren begrenzt – und wer zuerst kommt, der mahlt zuerst. Eigentlich hätte ich mich auch mal ganz gemütlich ins Foyer setzten können, um dort mit den liebsten Kollegen und den superfreundlichen Verlagsmitarbeitern zu schnacken (und Kuchen zu essen).

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Die Bookbloggersquad, (c) by Lea, http://www.liberiarium.blogspot.de

 

BeFunky CollageNach dem Sessionstress ging es zurück ins Foyer, dort traf die ganze Bookbloggersqaud auch wieder zusammen! Es wurde geschmaust und sich über die verschiedenen Erlebnisse des Tages ausgetauscht, über die Buchbloggerwelt gefachsimpelt, Unsinn getwittert (zum Beispiel haben einige Blogger angeblich ihr Genre gewechselt, das war natürlich eine Twitter-Ente :))  und natürlich haben wir  über Bücher geschnattert! So verging die Zeit wie im Flug und irgendwann begann sich das Verlagsbäude langsam zu leeren – aber für uns war noch lange nicht Schluss: schließlich hatte man uns eine Party versprochen und da sonst niemand die Arbeit des armen DJs zu würdigen schien, haben ein paar von uns beschlossen, das Tanzbein zu schwingen … ja, Freunde: Ich, der Klapperklaus, habe getanzt! xD

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Kaffee ❤

Nach einem kleinen Zauberstabduell neigte sich schließlich auch für uns der Abend dem Ende zu. Heimfahren musste ich zum Glück nicht (was sehr gut war, denn zwischenzeitlich war meine Autobahn ein bisschen überflutet). Die liebe Lea bot mir spontan Unterschlupf an und so ließen wir den Abend bei ihr zu Hause mit Harry Potter und „Traubensaft“ ausklingen. Am nächsten Tag ging es dann auf Umwegen und durch Stau nach Hause, allein der überteuerte Raststättenkaffee sorgte dafür, dass ich meine gute Laune nicht verlor. 😀

 

Schlusswort

Insgesamt war die erste LitBlogCon in Köln ein spannender, spaßiger und erfolgreicher Tag. Ich traf viele Bloggerfreunde, konnte einige neue Buchblogs für mich entdecken, durfte ein Blick hinter die Kullissen von Bastei-Lübbe werfen und traf endlich mal einige der Blogger, die ich sonst nur aus dem Internet kannte. Zwar hätte ich mir gewünscht, dass die Sessions mehr bloggerspezifische Themen besprochen hätten und dass die ganzen Sessions nicht so stramm gewesen wären – aber es war immerhin die erste Buchblogger-Convention und man muss ja erst mal herausfinden, wie man so eine Veranstaltung hält, was rückblickend gut war und was man beim nächsten Mal verbessern kann – und ich hoffe sehr, dass es ein nächstes Mal geben wird!
Liebste Grüße,

Unterschrift

Andere LBC-Berichte

Who is Kafka? || Book Walk || Buchstabenträumerei || Stehlblüten || Bücherchamäleon || Life of Books