{Drachenreiter-Tage} Die Welt von „Drachenreiter“

drachenreitertage

Ich grüße euch zur nächsten Etappe der Drachenreiter-Tage. Nachdem wir bereits mehr über das Buch „Drachenreiter“ und Cornelia Funke erfahren haben und auch schon die Figuren etwas näher kennen lernen konnten, tauchen wir heute etwas tiefer in die phantastische Welt von „Drachenreiter“ ein.
Die Welt von „Drachenreiter“ ist eigentlich genau wie unsere, nur dass dort Drachen, Kobolde, Zwerge, Homunkuli, Feen und noch viele mehr heimisch sind – aber wer weiß, vielleicht existieren all diese Fabelwesen ja tatsächlich und verstecken sich vor uns? 😉
Cornelia Funkes Silberdrachen sind ehr vom asiatischen Bild inspiriert. Dort werden sie nämlich als weise und heldenhaft dargestellt und als Glücksbringer verehrt, während sie in der europäischen Kultur ehr als zerstörerische und bösartige Kreaturen dargestellt. Schnell denkt man da an den Bösewicht Nesselbrand.
Die Silberdrachen in „Drachenreiter“ sind sanfte und gutmütige, vielleicht ein kleines bisschen naive, Wesen. Sie sind zwar groß und stark, aber sie fressen nichts, dass atmet, sondern ernähren sich vom Mondlicht. Wenn sie nicht genug Schlaf bekommen, werden sie trübsinnig und krank.
Lung und auch das Waldkoboldmädchen Schwefelfell kommen aus Schottland, wo sie wenig Kontakt zu andern Fabelwesen haben, sie wissen nur sehr wenig von der Welt außerhalb ihres Tals – müssen aber fliehen und sich ein neues Zuhause suchen, als die Menschen ihre Heimat bedrohen.
Homukuli sind winzige menschenähnliche Wesen, die im Mittelalter von Alchemisten erschaffen wurden. Sie können ewig leben und bleiben ihrem Schöpfer is zu dessen Tod treu ergeben.Wenn sie jedoch einen Menschen lieben, dann stirbt der Homunkulus am selben Tag, an dem auch der entsprechende Mensch verstirbt.
Homunkuli sind sehr kluge und gelehrte Wesen.
Der Homunkulus Fliegenbein war jahrhunderte lang der Diener und Panzerputzer von Nesselbrand, dem goldenen Drachen. Er ist der letzte der vom Alchemisten erschaffenen zwölf Homunkuli.
Auch in zahlreichen anderen Geschichten, zum Beispiel in Goethes Faust II findet sich die Verwendung der Homunkulusidee, in dem Anime „Fullmetal Alchemist“ sind einige Homunkuli die bösen Gegenspieler der Brüder Al und Ed und Sheldon Cooper aus „Big Bang Theory“ nennt seinen Mitbewohner Leonard Hofstadter in Anspielung auf seine Körpergröße „Homunkulus“.

Die Kobolde in „Drachenreiter“ werden als menschenkindgroße, mit Fell behaarte Wesen mit katzenartigen Augen beschrieben. Kobolde haben eine Schwäche für allerlei Pilze und lieben es zu essen, sie sind meist schlecht gelaunt, grummelig und meckern gern über alles und jeden.
Sie sind misstrauische Wesen, jedoch auch absolut loyal und eng mit den Drachen befreundet.
Im Volksglauben sind Kobolde kleine Hausgeister, die das Heim schützen, seine Bewohner aber auch mal necken.
Offenbar gibt es in der Welt von „Drachenreiter“ verschiedene Koboldarten, Schwefelfell zum Beispiel ist als Waldkobold laut Professor Wiesengrund hauptsächlich im schottischen Hochland zuhause.

Aus Sicht der Fabelwesen sind die Menschen die Herrscher der Welt, sie fürchten und bewundern ihre Erfindungen. Viele haben große Angst vor der Machtgier und vor der Zerstörungswut der Menschen und halten sich deshalb von ihnen fern. Die Drachen haben zum Beispiel keinen Menschen mehr gesehen, seit diese sie im Mittelalter fast ausgerottet hätten.
Die Fabelwesen möchten ein friedliches Leben führen, doch dieses wird häufig von den Menschen, die sie nicht verstehen und fürchten würden, bedroht. Besonders Erwachsene werden in „Drachenreiter“ als engstirnig und gierig dargestellt. Sie verhalten sich der Natur gegenüber äußerst zerstörerisch und respektlos. Natürlich sind nicht alle Menschen schrecklich: In Ben, Professor Wiesengrund, Guinever und Subaida Ghalib finden sich durchaus auch Menschen, die den Fabelwesen wohlgesonnen sind.
Als die Menschen das Tal, in dem sich Lung und die anderen Silberdrachen verstecken, fluten wollen, macht sich der junge Drache auf die Suche nach dem „Saum des Himmels“. Dies ist ein sagenumwobener heiliger Ort für Drachen, den allerdings nur Schieferbart, der älteste der Drachenherde, je gesehen hat.
Der „Saum des Himmels“ ist eine Anspielung auf das Shangri-La, ein fixitives Paradies, das am ehsten tibetischen Himalaya-Gebirge zu finden sein soll. Dort treffen unsere Helden auf einige Mönche, die in einem Kloster leben. Auch in dem Buch „Der verlorene Horizont“ von James Hilton, das den Begriff Shangri-La prägte, wird ein Lama-Kloster an tibetanischen Shangri-Gebirgspass erwähnt.
Das Shangri-La bassiert auf sehr alten östlichen Legenden. Es ist ein Ort, an dem die Weisheit und das Wissen vor der Hektik der normalen Welt geschützt werden.
Auf ihrer Reise besuchen Lung und seine Gefährten auch zahlreiche Orte, die wir alle kennen. So lernt er Ben zum Beispiel in Hamburg kennen. Auch wenn die Stadt nicht namendlich genannt wird, legt die Beschreibung in „Drachenreiter“ jedoch sehr nahe, dass es sich bei Bens Heimatstadt um die Hansestadt handelt. Außerdem spielen viele von Cornelia Funkes Geschichten dort und sie lebte selbst ebenfalls lange in Hamburg.
Die Reise führt sie weiter in die Kaparten, wo die Burg des Bösewichts Nesselbrand versteckt liegt.
An der Mittelmeerküste Ägyptens stoßen sie auf den Archäologen Baranabas Wiesengrund, der dort an einer Ausgrabung teilnimmt. Dort schließt sich ihnen auch der Homunkulus Fliegenbein an. Auf der arabischen Halbinsel Wadi Juma´ah befindet sich die Schlucht des tausendäugigen Dschinns Asif. Das Dorf des Drachenreiters, in dem Lung, Ben, Schwefelfell und Fliegenbein liegt an der Mündung des Indus in Pakistan. In diesem Dorf treffen sie auf die Drachenforscherin Subaida Ghalip, lernen Guinever und Vita Wiesengrund kennen und treffen erneut auf Professor Wiesengrund. Von dort aus folgen sie dem Fluss Indus entgegen der Strömung bis hinauf ins Himalaya-Gebirge zu ihrem Ziel: dem „Saum des Himmels“
Hier habe ich euch mal die ungefähre Reiseroute der Freunde eingezeichnet:
weltkarte-staaten-deutsch

Welches Fabelwesen würdet ihr gerne mal treffen? An welchen Ort, den Ben und seine Freunde besucht haben, würdet ihr am liebsten reisen?

unterschriftÜber Kommentare würde ich mich sehr freuen!

 

 

Werbeanzeigen

{Drachenreiter-Tage} Die Figuren aus „Drachenreiter“

 drachenreitertage

Liebe Bücherdrachen!

Hallo und herzlich Willkommen zur zweiten Episode der Drachenreiter-Tage. Nachdem wir gestern mehr über das Buch „Drachenreiter“ und die Autorin Cornelia Funke erfahren haben, wagen wir uns heute tiefer in die phantastische Welt der Bücher und lernen die wichtigsten Figuren etwas näher kennen. Wenn ihr den Atikel von gestern verpasst haben solltet, kein Problem. Hier könnt ihr ihn nachlesen: {Drachenreiter-Tage} Die Drachenreiter und Cornelia Funke
imagesq03pyrna
Lung
Lung ist ein junger Drache mit silbernem Schuppenkleid. Wie alle Drachen ist er sanft und gutmütig, aber im Gegensatz zu seinen Artgenossen ist er sehr mutig. Als die Menschen das Tal, in dem die Drachen leben, bedrohen ist er der einzige, der es wagt, sich auf die gefährliche Reise zu begeben und nach dem geheimnissvollen „Saum des Himmels“ zu suchen.
Der junge Drache ist außerdem sehr empathisch. So weiß er zum Beispiel immer, wie er mit seiner launischen Koboldfreundin Schwefelfell umzugehen hat und als Ben und er sich eigentlich verabschieden wollen, spürt er, dass dieser eigentlich viel lieber mit ihnen reisen möchte.
Er frisst nichts das atmet, sondern bezieht seine Kraft aus dem Mondlicht. Außerdem braucht er genug Schlaf, sonst wird er, genau wie die anderen Drachen, ganz traurig vor Müdigkeit.
Schwefelfell
Schwefelfell ist ein Waldkoboldmädchen. Sie ist von menschenähnlicher Erscheinung, klein wie ein Kind und hat katzenähnliches Gesicht, helle Katzenaugen und geflecktes Fell.
Sie ist wie alle Kobolde immer schlecht gelaunt, trotzig und hungrig. Ihre Leibspeise sind Pilze. Sie flucht gerne und benutzt dabei Namen von Giftpilzen.
Im Gegensatz zum Drachen Lung ist sie Fremden gegenüber außerordentlich misstrauisch und wird schnell etwas ruppig.
Trotzdem hat sie auch sehr gute Eigenschaften: Schwefelfell ist treu und sehr plichtbewusst, außerdem ist sie eine loyale Freundin. Sie begleitet ihren Freund auf seinem Abenteuer und hilft Lung, eine neue Heimat für die Drachen zu finden.
Ben
Der Menschenjunge, der den Drachen und das Koboldmädchen auf ihrer Suche nach dem Saum des Himmels begleitet, heißt Ben. Er ist ein Waisenkind, hat dunkles Haar, ist schlank und in „Drachenreiter“ ungefähr zwölf Jahre alt. In der Hamburger Speicherstadt trifft der Junge auf Lung und Schwefelfell, er hilft dabei Lung zu verstecken und macht sich mit Schwefelfell auf, um die Ratte Gilbert zu besuchen. Außerdem verhilft er Lung zur Flucht, als dieser von Menschen entdeckt wird und schließt sich dann den beiden Reisenden an.
Ben ist ein mutiger und kluger Junge, der auch Karten lesen kann.
Was mit seiner Familie passiert ist erfährt man nicht, später wird er jedoch von den Wiesengrunds adoptiert.
Fliegenbein
Fliegenbein ist ein Homunkulus, ein von einem Alchemisten geschaffens menschenähnliches Wesen – Homunkulus bedeutet „kleiner Mensch“ (weshalb meine Freunde auch immer so. Weil ich mit 156 cm eben nicht besonders groß bin). Neben ihm erschuf dieser Alchemist auch elf weitere Homunkuli und den goldenen Drachen Nesselbrand.
Er ist winzig, hat struppiges karottenrotes Haar und spindeldürre Gliedmaße. Fliegenbein trägt Kniebundhosen, eine lange enge Jacke mit großem Kragen und kleine spitze Stiefel. Er ist ein kluges kleines Kerlchen, denn er lebt schon sehr lange, spricht zahlreiche Sprachen und hat mehrere Wissenschaften studiert.
Fliegenbein ist der Diener von Nesselbrand, er verbrachte Jahrhunderte damit, die Rüstung des goldenen Drachen zu polieren. Er wird von ihm losgeschickt um Lung und seine Freude auszuspionieren, aber Fliegenbein beschließt, sich gegen ihren Meister zu stellen und möchte Lung, Schwefelfell und Ben helfen.
Nesselbrand
Der flügellose Drache wird „Nesselbrand, der Goldene“ genannt. Er wurde im Mittelalter von einem Alchemisten zum Leben erweckt, den er später fraß.
Nesselbrand ist riesengroß, sehr stark und hat eine harte und kalte Schuppenrüstung aus Gold. Der Drache ist immer zornig und eitel.
Anders als die richtigen Drachen (die von sanfter Natur sind) ist Nesselbrand abgrundtief böse. Sein Ziel ist es, alle echten Drachen zu jagen und zu töten.
Er kann durch unterirdische Höhlen von Wasserstelle zu Wasserstelle reisen und hat überall seine Spione, die ihn informieren, falls irgendwo ein Drache auftauchen sollte.
Die Wiesengrunds
Barnabas Wiesengrund ist Professor für Archeologie und Doktor der Geschichte und weiß eine ganze Menge über Fabelwesen. Er ist begeistert von allerlei magischen Wesen und hat großes Interesse an ihnen. Obwohl seine Kollegen ihn dafür belächeln oder für verrückt erklären, glaubt Wiesengrund fest an die Existenz von Fabelwesen und als zehnjähriger Junge traf er auf eine Waldfee.
Professor Wiesengrund ist ein großer, dünner Mann. Er ist sehr klug, belesen und notiert all seine Erlebnisse mit Fabelwesen in Notizbüchern. Barnabas Wiesengrund ist mit einer Frau namens Vita verheiratet und hat eine Tochter, die Guinever heißt. Außerdem nimmt er Ben ernst, obwohl er noch ein Kind ist.
Guinever Wiesengrund ist die Tochter von Professor Wiesengrund. Sie ist ungefähr so alt wie Ben und lernt ihn, Lung und Schwefelfell, sowie Fliegenbein in Karatschi kennen. Guinever liebt Elfen und verwechselt den Homunkulus im ersten Moment mit einer besonders eigenartigen Elfe. Sie ist ein frohliches, aufgeschlossenes und freundliches Mädchen. Sie ist so herzlich, dass sogar die sonst so ruppige Schwefelfell sich auf Anhieb mit ihr versteht.
Außerdem ist sie eine begeisterte Reiterin, zum Beispiel auf Elefanten und Kamelen – weshalb sie sich auch sehr freut, als Lung ihr erlaubt, auf seinem Rücken mitzufliegen.
Später adoptieren die Wiesengrunds Ben.
trennline
Welche Figur aus „Drachenreiter“ ist eure Lieblingsfigur, und warum liebt ihr diesen Charakter so sehr? Mein Liebling ist ja immer schon Fliegenbein gewesen. Er ist einfach so putzig und süß, aber auch klug und sehr mutig. Außerdem kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, mal in das Hörbuch, das von Rainer Stecker gelesen wird, reinzuhören. Er ließt unglaublich gut und ist bestimmt eine echte Zauberzunge.
Außerdem lispelt er bei Fliegenbein ganz zauberhaft – da muss man den kleinen Homunkulus einfach lieben!
Lunterschriftiebste Grüße,

{Drachenreiter-Tage} Die Drachenreiter & Cornelia Funke

drachenreitertage

Herzlich willkommen zum ersten Beitrag der Drachenreiter-Tage! Heute möchte ich euch etwas mehr über das fantastische Buch „Drachenreiter“ von Cornelia Funke und über die Autorin selbst erzählen.
kapitel_3Sicher kennen viele von euch die abenteuerliche Reise des Silberdrachen Lung und seiner Freunde. Und einigen von euch wurde die Geschichte – wie mir zum Beispiel – als Kind vorgelesen. „Drachenreiter“ erschien nämlich schon vor einer ganzen Weile im Dressler-Verlag, nämlich im Jahr 1997 – zur Erinnerung: 1997 zahlte man in Deutschland noch mit D-Mark, Helmut Kohl war Bundeskanzler, der Film „Titanic“ lief in den US-Kinos an und ich selbst ging noch in den Kindergarten!

Über „Drachenreiter“ & „Die Feder eines Greifs“

In „Drachenreiter“ geht es um Lung, einen Silberdrachen, der sich zusammen mit dem Waldkoboldmädchen Schwefelfell auf die Suche nach dem „Saum des Himmels“ begibt. Denn die Menschen  bedrohen den Frieden in dem Tal , in dem die Drachen leben und Lung hofft, an diesem sagenumwobenen ein neues Zuhause für sich und seine Familie zu finden.
Unterwegs treffen sie auf den Waisenjungen Ben, der sich den zweien anschließt und gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise, treffen auf allerlei Fabelwesen (zum Beispiel eine Gruppe Steinzwerge, einen Basilisken, einen Homunkulus und einen Dschinn) und müssen sich dem gefährlichen Nesselbrand, einem riesigen flügellosen Drachen, der von einem bösen Alchemisten geschaffen wurde um Drachen für ihn zu jagen.
Hilfe bekommen die Freunde von einem Archäologen und Geschichtsprofessor namens Barnabas Wiesengrund, dessen Tochter Guinever und der Drachenforscherin Subaida Ghalib.
Im Jahr 2004 erschien das Buch unter dem Titel „Dragon Rider“ in englischer Sprache, wo das Buch im September den ersten Platz der New York Times Bestsellerliste erreichte. In der englischen Version heißt Lung übrigens Firedrake und Schwefelfell trägt den Namen Sorrel.
Habt ihr gewusst, dass „Drachenreiter“ übersetzt wurde, weil sich ein zweisprachig aufgewachsenes Mädchen beim englischen Verleger beschwerte, dass sie sich mit ihren englischen Freunden nicht über ihr Lieblingsbuch unterhalten konnte. Daraufhin übersetzte der Cousin von Cornelia Funke die Geschichte ins englische – woraufhin „Drachenreiter“ ein britisches Zuhause im Verlag The Chicken House fand. In den USA erschien die Reise von Lung, Ben und Schwefelfell bei Scholastic Inc.
Mittlerweile wurde „Drachenreiter“ übrigens in 23 Sprachen übersetzt!
So sehen übrigens einige der Buchcover von „Drachenreiter“ in anderen Ländern aus.
drachenreiterneu drachenreiteralt 51a2ujf-rl-_sx335_bo1204203200_ 9781904442486-uk-300 756225 54322
Ganz rechts erkennt ihr das neue deutsche Cover, daneben das alte Cover, die amerikanische Version von „Drachenreiter“, daneben die des vereinigten Königreichs, dann folgt die spanische und ganz rechts seht ihr die schwedische Version.
drachenreiterNatürlich könnt ihr euch die Abenteuer von Lung und Co. auch vorlesen lassen. „Drachenreiter“ gibt es als Hörbuch (gelesen von Rainer Strecker mit seiner wundervollen Zauberzunge oder auch von Monty Arnold) und auch als vom SWR produziertes Hörspiel.
Das „Junge Theater Bonn“ schuf aus der Buchvorlage ein etwa zweistündiges Theaterstück. Es wurde am 2. September 2005 zum ersten Mal aufgeführt. Seit 2007 wird es im Admiralspalast in Berlin aufgeführt.
Außerdem wurde „Drachenreiter“ 1997 mit der Kalbacher Klapperschlange, einem Literaturpreis mit Kinder-Jury, ausgezeichnet.
51dsw0dvbml-_ac_ul320_sr230320_Und endlich ist es so weit: In vier Tagen, also am 26.09.2016, erscheint mit „Die Feder eines Greifs“ die Fortsetzung von „Drachenreiter“! Die Geschichte spielt ein paar Jahre nach den Geschehnissen im ersten Band und dieses Mal reisen wir gemeinsam mit Ben und seinen Freunden auf dem Rücken Lung nach Norwegen, Indien und Indonesien.
Wir treffen dann auf einige alte Bekannte, lernen neue Freunde und fremde Fabelwesen kennen und erleben ein großartiges neues Abenteuer!
Allerdings werde ich euch jetzt noch nicht mehr über „Die Feder eines Greifs“ erzählen, denn am Veröffentlichungsdatum und am Finaltag der Drachenreiter-Tage könnt ihr hier auf dem Blog meine Buchvorstellung zu dieser Geschichte lesen.
Am selben Tag erscheint dann auch das von Rainer Stecker gelesene Hörbuch zu „Die Feder eines Greifs“.

Über Cornelia Funke

cornelia-funke-recklessCornelia Funke wurde am 10. Dezember 1958 in Dorsten, in Nordrhein-Westfalen geboren und ist eine der bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Nach ihrem Abitur zog sie nach Hamburg, wo sie eine Ausbildung zur Diplompädagogin machte. Später studierte sie Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung.

Durch ihre Arbeit als Illustratorin kam sie zum schreiben – und wir Leser gelangen so an ihre wundervollen Geschichten! Bereits über 50 Bücher hat Cornelia Funke bereits veröffentlicht. Neben „Drachenreiter“ schrieb sie unter anderem die Tintenwelt-Trilogie, die Reihe um die „Wilden Hühner“, „Geisterritter“ und natürlich die grandiose „Reckless“-Reihe.

Cornelia Funke wurde für ihre Werke mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zum Beispiel mit dem Jacob-Grimm-Preis, mehrfach mit der Kalbacher Klapperschlange (neben „Drachenreiter“ erhilten nämlich auch „Tintenherz“ und „Herr der Diebe“ diese Auszeichnung), einen Bambi in der Kategorie Kultur und im letzten Jahr erhielt sie den Bayrischen Buchpreis und den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis .

Sie lebt in Los Angeles, wo sie auch ihren eigenen Verlag Breathing Books gründete, bei dem sie ihre Geschichten in englischer Sprache verlegt.

trennline

Welches ist euer Lieblingsbuch von Cornelia Funke und warum? Ich würde mich freuen, wenn ihr ein kleines Kommentar hinterlasst.

Morgen erfahrt ihr mehr über die Figuren aus „Drachenreiter“, also schaut vorbei. 🙂

unterschriftLiebste Grüße,