Von übersetzten und übelsetzten Buchtiteln

ubersetztetitel
Werden Bücher aus einer anderen Sprache, meist dem englischen, ins deutsche übersetzt, dann wird das betreffende Buch in seiner Gesamtheit an den deutschen Markt angepasst.
Das Cover wird verändert, was zum einen rechtliche Gründe hat (das Aufkaufen der Rechte vom US/UK-Verlag ist eine kostspielige Angelegenheit) und zum anderen ist die Erwartungshaltung der deutschen Zielgruppe anders als die der englischen bzw. amerikanischen Zielgruppe – oder auch nicht, denn manchmal sind einige Bücherfreunde sehr unzufrieden mit der Coverwahl von deutschen Verlagen. (Siehe dazu Annas Rant auf Ink of Books)
In der Regel wird im Verlauf der Aufarbeitung eines aus dem Ausland stammenden Werkes auch der Titel übersetzt. Aber warum?

Nun, das hat mehrere Gründe: Zum einen erkennt man bei einem Buch mit deutschsprachigem Titel sofort, dass das Buch in deutscher Sprache gedruckt ist. Außerdem hilft es, dass auch Menschen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, einen flüchtigen ersten Eindruck vom Buch zu erhalten. Es geht bei der Übersetzung von Buchtiteln nämlich in erster Linie darum, das Original möglichst exakt wiederzugeben, sondern potenzielle Leser auf dem nationalen Buchmarkt anzusprechen.

Doch nicht immer werden Titel wortwörtlich übersetzt. Viele Titel klängen in einer direkten Übersetzung eigentümlich oder sogar irreführend. Nicht immer existiert ein wohlklingendes Äquivalent im Deutschen zum englischen Originaltitel oder eine Redewendung/ eine Doppelbedeutung/ ein Wortspiel oder was auch immer den Titel ausmacht geht bei einer wörtlichen Übersetzung verloren.
Im Folgenden zeige ich euch einige der sinnvollsten und einige arg misslungene deutsche Interpretationen englischer Buchtitel.
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MeyerMarissa-LunaChronikenVielleicht kennst du ja eine meiner absoluten Lieblingsbuchreihen, bestehend aus den vier Büchern Asche, Scharlach, Kresse und Winter. Etwa nicht? Nun, vielleicht sagen dir die tatsächlichen Übersetzungen der englischen Titel etwas mehr: Wie Monde so silbern, Wie Blut so rot, Wie Sterne so golden und Wie Schnee so weiß. Die Rede ist von den Luna-Chroniken von Marissa Meyer.
Eigentlich ist diese Übersetzung doch eine gelungene Alternative zu Asche, einer Kinderkrankheit und einem Kräutchen, das man auf Watte züchtet. Allerdings kann man darüber streiten, ob Sterne wirklich golden sind …
Eine meiner Meinung nach absolut schief gelaufene „Übersetzung“ ist die Plötzlich Fee-Reihe. „Plötzlich Fee“ erinnert mich an „Plötzlich Prinzessin“ – die Ältern unter euch werden sich vielleicht erinnern: Das ist ein Kinofilm aus dem Jahr 2001 mit gruselig frisierter Anne Hatherway.
Den Untertitel des ersten Bandes, Sommernacht, kann man ja noch als Anlehnung an Shakespeares Ein Sommernachtstraum durchgehen lassen, immerhin wurden einige Figuren daraus entliehen. Aber ab dann geht der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt mehr und mehr verloren.unbenannt5
Was gegen Die eiserne Fee als Reihenbezeichnung sprach und was der Verlag gegen Der eiserne König (aka Sommernacht) Die eiserne Tochter (aka Winternacht), Die eiserne Königin (aka Herbstnacht) und Der eiserne Ritter (aka Frühlingsnacht) hatte, kann ich euch leider nicht sagen.
Aber wisst ihr was mich am allermeisten an Sommernacht, Winternacht, Herbstnacht und Frühlingsnacht stört?! Die Jahreszeiten sind nicht in der verdammt nochmal nicht in der natürlichen Reihenfolge! AHHHHRG!!!
Einfach gemacht hat es ein anderer Verlag: Der hat nämlich den ersten Titel der Starbound-Trilogie in der Originalsprache genommen und als Titel für alle Bücher verwendet. Damit man Band eins, zwei und drei voneinander unterscheiden kann, haben sie einfach die Namen der beiden Protagonisten genommen und als Untertitel zweckentfremdet.
unbenanntDie Rede ist von These Broken Stars (im deutschen durch „Lilac und Tarver“ ergänzt), These Shatterd World (heißt im deutschen auch These Broken Stars, einfach durch „Jubilee und Flynn“ vervollständigt) und These Fractured Lights (wird in der deutschen Fassung den Titel These Broken Stars -Sofia und Gideon tragen und erscheint übrigens am 28. Juli 2017)
Ob Diese zerstörten Sterne, Diese zerschlagene Welt und Diese gebrochenen Lichter tatsächlich gelungene Übersetzungen sind … Sorry, but I am not happy with my translation, beloved bookfriends. 😉

 

unbenanntDass es manchmal wirklich eine gute Idee ist, einen Titel nicht wortwörtlich zu übersetzen zeigt dieses Beispiel: Oder würdet ihr ein Buch lesen, dass Gastgeber oder Wirt heißt und in dem es um gruselige Monster aus dem All geht, die dich als Hülle benutzen um die Erde zu erobern? Gut, gut … der Inhalt klingt eigentlich auch mit beschissenem Titel ganz geil.
Habt ihr erraten, um welches Buch es geht? Richtig, um The Host, in Deutschland besser bekannt als Seelen von Stephanie Meyer.

Bleiben wir bei Mrs Meyer. Sie hat bereits mit ihrer weltberühmten Biss-Reihe für ein kleines Hindernis für die Übersetzer gesorgt – dieser hat das Problem einfach mit einem „grandiosen“ Wortwitz gelöst.
Aus Twilight wurde anstelle von „Zwielicht“ das berühmte Bis(s) zum Morgengrauen, aus New Moon zauberte man ein Bis(s) zur Mittagsstunde, anstatt es „Neumond“ zu nennen, Band drei übersetzte man mit Bis(s) zum Abendrot anstatt Eclipse mit „Finsternis“ zu übersetzen und den finalen vierten Band Breaking Dawn (auf deutsch ungefähr „Dämmerung“) übersetzte man mit Bis(s) zum Ende der Nacht.
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Ich, als bekennender Nicht-Fan der Twilight-Reihe, habe jetzt eine Frage an alle Liebhaber der Glitzervampir-Saga: Beißt Edward seine Bella zu den Titelgebenden Tageszeiten? Falls nicht … nun, ich wäre etwas enttäuscht.
th.jpgNatürlich konnen deutsche Titel auch sehr, sehr schön sein. Ein gutes Bespiel dafür liefern sämliche Bücher der US-Autorin Maggie Stiefvater. Während die Originaltitel der Mercy Falls-Reihe mit Shiver (=“schauern“), Linger („verweilen“) und Forerver (=“Für Immer“) ehr schlicht bis langweilig sind, ergeben die drei deutschen Titel beinahe ein Gedicht und passen daher einfach hervorragend zur Geschichte: Nach dem Sommer (Band 1, Shiver) Ruht das Licht (Band 2, Linger) In deinen Augen (Band 3, Forever)
th84tzj7cpÄhnlich poetisch übersetzte der Verlag auch Maggies andere Buchreihe, in die ich übrigens sehr verliebt bin: The Raven Cycle. Eine aus  vier Bänden bestehende Reihe. Die englischen Originaltitel (The Raven Boys (Band 1), The Dream Thieves (Band 2), Blue Lily, Lily Blue (Band 3) und The Raven King (Band 4) passen fraglos zum Inhthwfbxe3gealt der Bücher aber wörtlich übersetzt machen die Titel nur wenig her, besonders bei Blue Lily, Lily Blue geriete der Übersetzter ins Staucheln.
Doch zum Glück war ein wahres Genie am Werk und verpasste den Büchern mit Wen der Rabe ruft, Wer die Lilie träumt, Was die Spiegel wissen und Wo das Dunkel schläft (erscheint im Februar 2017)  ganz wundervolle deutsche Titel, deren Rhythmus einfach perfekt zueinander passt.
th2qg6co7kAber wechseln wir in ein anderes Genre. In Chris Carters Der Knochenbrecher werden keine Knochen gebrochen, zumindest nicht hauptsächlich. Dumm gelaufen, aber wie hätte man The Night Stalker auch übersetzten können, ohne deutsch und englisch zu vermischen – mit einem charmanten Der Nachtnachsteller vielleicht? 😉
Immerhin ist das genau das was der „Titelheld“ tut. Er stellt nachts nach – und dann killt er hübsche junge Mädels auf die grausamste und ekeligste Weise, die dir auf die Schnelle einfällt.
Abgesehen davon ist der titelgebende Serienmörder nicht mal Chiropraktier, sondern wenn überhaupt Gynäkologe. 😉
thtc0reeg0thir5p0bwnKommen wir nun zu meiner absoluten Lieblingsbuchreihe, verfasst von meiner absoluten Lieblingsautorin: Die Spiegelwelt-Reihe von Cornelia Funke. Denn nicht nur die deutschen Verlage murksen, wenn es ums titelgeben von übersetzten Büchern geht.
Während Band 1 im Original Steinernes Fleisch und Band 2 Lebendige Schatten heißt, hat der amerikanische Verlag sich gedacht „Nö, ein einzelnes Wort reicht. Nennen wir den ersten Teil einfach Reckless, wie den Protagonisten und den zweiten Teil Fearless. Dann endet beides auf -less, das passt schon.“
Bereits beim dritten Teil der mindestens fünfteiligen Reihe fiel der Verlag damit auf die Schnauze. Wie sollten sie den nächten Band nennen? Breathless? Briefless? Dateless? (Eine Liste mit 649 Wörtern, die auf -less enden findet ihr unter: www.morewords.com/ends-with/less/ )
Aber dieses Problem ist aus der Welt geschafft: Denn Cornelia hat sich kurzerhand all ihre Bücher geschnappt und hat ihren eigenen Verlag eröffnet, in dem sie ihre Bücher mit den Originaltiteln nahezu wörtlich ins Englische übersetzt, veröffentlicht.
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Sicher gibt es noch unzählige Übersetzungen mehr, sowohl hervorragende als auch katastrophale.
Welcher deutsche Interpretation eines englischen oder auch anderssprachigen Titels gefällt euch besonders gut und bei welchen rollt es euch die Zehennägel zusammen?
Und kennt ihr Bücher, die aus dem Deutschen in eine andere Sprache übersetzt wurden und deren Titel (zum bessern oder schlechteren) verändert wurden?
Über ein Kommentar zum Thema übersetzte bzw. übelsetzte Buchtitel würde ich mich unglaublich freuen! ❤
biancaLiebst,

29 Kommentare zu „Von übersetzten und übelsetzten Buchtiteln

  1. Seeehr cooler Beitrag!
    Das mit den Plötzlich Fee Untertiteln, die in der falschen Reihenfolge sind, stört mich auch… Irgendwie verwirrt das 😀
    Dieses Thema ist echt schwierig!

  2. Ich lese keine Übersetzungen (zumindest keine vom Englischen ins Deutsche), aber selbst im Englischen gibt es unterschiedliche Titel. Im britischen Original heißt Jenny Colgans Roman „The Little Shop of Happy-Ever-After“ – der US-amerikanische Titel lautet „The Bookshop on the Corner“. Nun finde ich beide Titel nicht schlecht gewählt, aber ich frage mich, wieso es für die USA einen anderen Titel gibt?!

    1. Es ist oft so, dass englische Bücher für die amerikanischen Leser einen anderen Titel bekommen und aus englischen Wörtern wie „film“ wird dann mal schnell „movie“. Sogar der erste Harry Potter – Teil, der ja im Original „The Philosopher´s Stone“ heißt, wurde ohne Rücksicht auf Verluste in „The Sorcerer`s Stone“ umgetauft. Sinnlos, wenn du mich fragst, aber gut, wer meint, dass ein Buch, dass sich durch seinen britischen Touch auszeichnet, unbedingte einen amerikanischen Titel braucht…
      LG Johanna

      1. Hallo Johanna,

        Ja, das übersetzten vom britischen und amerikanische englisch ist auch nochmal ein Kapitel für sich. Da blicke ich auch nicht ganz durch. Das das Buich an die etwas andere Sprache angepasst werden muss, verstehe ich ja noch (Allein schon bei der Rubber/Erazer = Radiergummi oder Kondom, bei US/ UK englisch)
        Aber warum da unbedingt auch der Titel angepasst werden musste … ich weiß es nicht, dafür bin ich nicht bewandert genug in der englischen Sprache… ^^°

        Liebe Grüße,
        Bianca

      2. Vor allem ist der Ort, an dem es spielt ja ein wichtiger Teil von Büchern und diese Besonderheit geht dann verloren, wenn man einzelne Ausdrücke an das Land anpasst, das ja die Originale auch verstehen würde.

      3. Das bringt mich auf eine andere Idee: Oft werden die Handlungsorte von Kinderbüchern (und als solches war der erste Potter ja angedacht) an das jeweilige Land angepasst.
        In „Drachenreiter“ von Cornelia Funke wird Ben, der Held zum Beispiel in Hamburg vom Drachen Lung aufgesammelt, im britschen beginnt die Reise von Ben in London (dort wurde dieses Kapitel sogar etwas umgeschrieben, damit es von der Beschreibung her passt).
        Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die „Marken“-Bezeichnung „Stein der Weisen“ im britischen eben einfach eine andere ist wie im amerikanischen englisch… oder so. xD

      4. Bei Kinderbüchern verstehe ich es ja noch, weil die Kinder ausländische Städte ja gar nicht kennen, aber das ist auch bei andere Büchern der Fall.
        Es ist und bleibt ein Geheimnis. :-/

  3. Sehr cooler Beitrag! Und vielen Dank für die Verlinkung! Ich kann dir vor allem bei Plötzlich Fee und der Biss-Reihe zustimmen! Irgendwas ist da doch falsch gelaufen 😀

    Viele liebe Grüße,
    Anna

    1. Huhu Anna ❤

      Dein Beitrag hat mich ja auch dazu inspiert, endlich mal meine Gedanken zum Thema Titel aufzuschreiben (den Artikel wollte ich schon ewig schreiben)
      Bei Biss, dachte halt einer, dass er echt krass kreativ ist und bei Plötzlich Fee … ja, da war wohl ein Plötzlich-Prinzessin-Fan am Werk. Krass ist da ja auch, dass es jetzt auch noch "Plötzlich Banshee" gibt… XD

      Liebe Grüße,
      Bianca

  4. Hallo, Bianca!
    Sehr cooler Beitrag. Ich geb dir vollkommen Recht. Manchmal muss man sich einfach nur an den Kopf greifen.
    Das mit Cornelia Funke wusste ich gar nicht. Ich besitze diese hübschen Versionen, die beide Reckless heißen und einen Untertitel haben.
    Mir dreht sich jedes Mal der Magen um, wenn ich an Stephen Coles „Snakeroot“ denke. Das ist der deutsche Titel wohlgemerkt. Der Originaltitel wäre eigentlich „Thieves like us“, was viel cooler ist, wenn wir ehrlich sind. Sag mir jetzt nicht, dass du das Buch eher nicht lesen würdest, wenn es „Diebe wie wir“ heißen würde. 🙂
    LG, m

    1. Huhu msmedlock,

      vielen Dank 😀
      Eine Frage habe ich: was ist ein Snakeroot??? xD „Diebe wie wir“ klingt wirlich, wirklich geiler!
      Hast du die deutschen oder englischen ausgaben von Reckless? Ich habe ja beide Versionen im Regal sehen… ^^°

      Liebst,
      Bianca

      1. Hallo, Bianca!
        Ich besitze den deutschen Band 2, und 1 und 2 in englisch. Aber die hübsche Version. 🙂
        Ach, ich sag ja, der Titel „Snakeroot“ ist idiotisch. Das soll der Name des Zeugs sein, um dass es dann letztendlich geht. Snakeroot – ein Pilz, der für die Unsterblichkeiten der Anhänger einer Sekte garantiert haben soll. Das Buch ist nicht schlecht, aber der Titel ist bescheuert. Ich habs mir damals von einer Freundin ausgeliehen, aber warum die es hatte…am Titel kann es nicht gelegen haben. 😛
        LG, m

  5. Sehr schöner Artikel!

    Ganz ehrlich deine Übersetzung zu These Broken Stars ist viel schöner und atmosphärischer als das, was da vom Verlag geboten wird und die Reihe direkt auf „irgendwas mit Liebe“ herabstuft. Gerade bei zwei Punkten muss ich dir aber vehement widersprechen:

    Die einzelnen Bände der Lunar Chroniken sind eben nach den Protagonistinnen benannt. Die Eigennamen zu übernehmen, die hoffentlich auch in der Deutschen Fassung vorkommen (bitte sag mir nicht, dass Scarlet jetzt Rot oder Scharlach oder so heißt?!), wäre eigentlich eine recht einfache Lösung gewesen. Die Personen heißen so, da kann man auch dabei bleiben, auch wenn ich die deutschen Titel noch ganz okay finde.

    Beim Raven Cycle hast du mich leider verloren. Also bitte, die Bände haben schon komische deutsche Titel und wirklich hässliche Cover (auch wenn das hier nichts zu suchen hat). Vor allem aber sorgen sie dafür, dass man nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht, dass man die richtigen Bücher erwischt hat, wenn man nur den englischen Titel kennt.

    Generell finde ich, dass dies gerade zu einem immer größeren Problem wird. Durch die Verfremdung von Titel und Cover erkennt man häufig nicht um welchen Titel es sich handelt. Gerade wenn einem der Name eines Autors nicht mehr einfällt, wird man oft im Laden eine deutsche Ausgabe nicht finden, da es keinerlei Bezug mehr zum Original gibt. Klar sind viele der Titel sehr durchdacht, Wie aus „The Rose & the Dagger“ „Rache und Rosenblüte“ wurde, werde ich wohl noch lange nicht nachvollziehen können.

    1. Hallihallo Chochi,

      Erstmal vielen Dank für dein riesiges Feedback! Bin gerade ganz platt!!! 😀
      Gefallen dir die Cover der Ravenboys-Bücher im deutschen echt nicht?! O.O Ich liebe die ja so sehr, auch wenn du Recht hast, und man sie nicht leicht mit den englischen Originalen identifizieren kann. Das ist generell so, und ich hab ja auch kurz erwähnt warum: Oft gibt es Probleme beim Aufkaufen der Rechte, was das Cover betrifft.
      Bei den Titeln verhält es sich nochmal anders, da dort die Rechte auf Titel mitreinspielen und kein Buchtitel gleich heißen darf … das ist richtig kompliziert… xD
      Natürlich hätte man bei den Luna-Chroniken einfach den englischen Titel behalten können, aber mir ging es hier ja um das Übersetzungen und nicht ums beibehalten von Titeln. Hätte man sie wörtlich übersetzt, wäre es echt nicht cool gewesen. 😀
      Bei „The Rose and the Dagger“ stimme ich dir zu! Gerade, weil ich finde, dass „Rose und Dolch“ doch auch recht atmosphärisch klingt. 😀

      Grüße,
      Bianca

      1. Ich mag die Details der Rabenreihe. Die Bücher haben diesen leichten grauen Verlauf in der englischen Fassung und das Cover von Raven King ist wunderschön. Dagegen sehen die Deutschen Cover irgendwie kindisch und billig aus. :/

  6. Schöner Beitrag, der auch zeigt, dass die Änderungen nicht immer schlecht sind. Was die Plötzlich Fee Reihe angeht, finde ich die deutsche Version aber auch schrecklich. Die Bücher klingen nach etwas völlig anderem als sie sind und sehen auch viel zu mädchenhaft und harmlos für die Handlung aus. Und DANKE! Mich nervt es auch extrem, dass die Jahreszeiten nicht in der richtigen Reihenfolge sind.
    Bei These Broken Stars finde ich es gut, dass die Titel nicht übersetzt wurden, das hätte sich wirklich seltsam angehört. Viel schlimmer finde ich da die Coveränderung, weil das Original einfach wunderschön ist 😀

    Liebe Grüße!

    1. Hallo Jacquy,
      Es freut mich, dass dir der Beitrag gefällt. Genau das wollte ich zeigen, dass es zwar schief gelaufene Interpretationen von Titeln gibt, aber dass Übersetzungen auch durchaus gelungen oder sogar verdammt gut sein können! 😀
      Ja, die Plötzlich-Fee-Reihe ist einfach gestraft mit ihrem Titel… xD
      Bei TBS, finde ich auch die Cover nicht dolle… die deutschen Cover sind nicht sooo doll. Eigentlich echt mies.

      Liebst,
      Bianca

  7. Liebe Bianca,
    das ist ein unglaublich toller und lesenswerter Beitrag! Ich liebe deinen Schreibstil!
    Und zu der Bis(s)-Reihe: Auch wenn Glitzer-Edward seine Bella nicht zu den erwähnten Tageszeiten beißt, finde ich die Übersetzung der Titel sehr gelungen. 😉
    Ich würde mich freuen, wenn du auch mal bei mir vorbeischaust.
    Liebe Grüße,
    Lydia

  8. Hallöchen,
    zu allererst: einen tollen und interessanten Beitrag hast du da!
    Die Luna-Chroniken kenne ich natürlich und sie sind mir auch auf englisch schon oft begegnet, aber ich hab tatsächlich noch nie so über die Bedeutung der Titel nachgedacht. In der Hinsicht haben sie die Titel im Deutschen schon sehr gut angepasst! 😀

    „Plötzlich Fee“ fand ich auch immer komisch. Ich hab die Reihe nicht gelesen, aber der Titel spricht mich einfach auch nicht an. Und die vermischten Jahreszeiten haben mich auch immer irritiert.

    Ich fand deinen Beitrag wirklich wahnsinnig interessant. Danke dafür!
    Liebste Grüße
    Kate ♥

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