[Buchvorstellung] „These Broken Stars“ von A. Kaufman & M. Spooner

 

9783551583574

  • Titel: “These Broken Stars – Lilac und Tarver”
  • Autorinnen: Amie Kaufman und Meagan Spooner (Über die Autorinnen)
  • Genre: ScyFi, Romance
  • Seitenstärke: 496 Seiten
  • Preis: 19,99 € [D] -> Kaufen
  • Verlag: Carlsen-Verlag
  • Reihe:

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trennlinezitatneuEr weiß nicht, wer ich bin.
Einen langen Augenblick sehe ich ihn einfach nur an. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal mit jemandem geredet habe, der nicht wusste, wer ich bin.
(“These Broken Stars”, Seite 33)

klappentextneuEs ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls…
(Quelle: Carlsen Verlag)

meinungneu

Auf „These Broken Stars“ war ich schon sehr gespannt, denn als dieses Buch bei mir einzog wurde förmlich mit einer Lobeshymne und einer „kleinen“ Fangirl-Attacke“ überfallen. Trotzdem war ich am Anfang etwas misstrauisch: Titanic im Weltall klang in meinen Ohren nach einer ungewöhnlichen Interpretation von einem Filmklassiker. Irgendwie war ich mir nicht sicher, ob mir das gefallen würde.

ABER ich liebe Sciences Fiction. Vor allem Serien wie zum Beispiel Stargate, Doctor Who oder seit Neuem auch The 100 (aber erst ab der 2. Staffel). Also musste ich „These Broken Stars“ von Amie Kaufman und Meagan Spooner einfach eine Chance geben.

Die Beschreibung „Titanic im Weltall“ passt tatsächlich, es gibt einige Parallelen zum oscarpremierten  Meisterwerk von James Cameron. Ein Junge aus einfachen Verhältnissen trifft ein Mädchen aus der Upper-Class an Board eines vermeintlich unsinkbaren Schiffes, der Unterschied ist hier, dass es sich bei der Icarus, um ein Raumschiff handelt und die beiden nicht übers mehr sondern durchs Weltall schippern. Sofort herrscht eine ganz bestimmte Chemie zwischen Tarver und Lilac, aber die gesellschaftliche Kluft zwischen den beiden scheint unüberwindbar. Bis die Icarus Schiffbruch erleidet und Tarver und Lilac als einzige Überlebende auf einem fremden und augenscheinlich verlassenen Planeten stranden. Die einzige Möglichkeit zu überleben, ist sich gemeinsam durchzuschlagen und auf baldige Rettung zu hoffen – denn irgendetwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Planeten.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Besonders Tarver, der sich als gefeierter Kriegsheld und eigentlich bescheidener Junge aus einfachen Verhältnissen an Board der Icarus denkbar deplatziert fühlt, hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Er ist loyal, ernsthaft und schafft es, (fast) nie die Kontrolle über jede noch so widrige Situation zu verlieren.
Damit Lilac benso zu mögen, habe ich mich bis zur Mitte des Buches hin etwas schwerer getan. Denn obwohl sie sich ihrem privilegierten Leben wohl bewusst ist, sie versucht aus ihrem goldenen Käfig auszubrechen und sich der Kontrolle ihres Vaters, dem reichsten Mann des Universums, zu entziehen, zeigt sie einige typische Zickenarten, die mich die Augen verdrehen ließen. Aber vielleicht macht auch gerade das den Reiz ihres Charakters aus, denn Lilac wächst innerhalb der Geschichte enorm an den Gefahren.

Die Story ließt sich sehr flüssig, obwohl sie abwechselnd aus Tarvers und Lilacs Sicht erzählt wird. Die Erzählungen gehen manchmal nahtlos in einander über oder überlappen sich in ihren Geschehnissen, was dazu beiträgt, dass sich der Leser gut in die Beziehung zwischen den Protagonisten einfühlen kann. Zwischen den einzelnen Kapiteln wird der Leser in kurze Zwischensequenzen entführt, die definitiv seine Aufgabe erfüllt und für tüchtig Spannung und Angst vor dem Ende sorgen.
Besonders die Beschreibung der Umgebung, des fremden Planeten und der Sterne sind richtig gut und ich bekam richtiges Fernweh nach dem Himmel! An manchen Stellen zieht sich die Geschichte jedoch etwas in die Länge, es gibt kleinere Phasen in denen nichts spannendes passiert. Doch danach nimmt „These Broken Stars“ immer wieder an Fahrt auf und dem Leser bleibt kaum noch Luft zum Atmen. Der Plottwist hat mich dann total umgehauen und so habe ich das letzte Drittel des Buches in einem Rutsch weggelesen, weil ich sooo verzweifelt auf ein Happy End gehofft habe und wissen wollte, wie die beiden Autorinnen Amie und Meagen mir dieses glückliche Ende für die liebgewonnenen Helden bescheren könnten – ob mein Happy End süchtiges Herz befriedigt wurde oder nicht, müsst ihr allerdings selbst lesen. 😉

Wer schon immer mal in die Weiten des Universums eintauchen und fremde Welten zwischen den Sternen erkunden wollte und auf tragisch-romantische Liebesgeschichten steht, sollte definitiv zu „These Broken Stars“ von Amie Kaufman und Meagan Spooner greifen!

fazitneu

„These Broken Stars“ ist eine romantische und spannende Geschichte á la Titanic trifft Weltraum-Thriller. Lilac und Tarver sind ein wundervolles Paar und die Geheimnisse des vermeintlich verlassenen Planeten schaffen gemeinsam ein tolles Leseerlebnis.

Vierherzen

 

Ein Kommentar zu „[Buchvorstellung] „These Broken Stars“ von A. Kaufman & M. Spooner

  1. Der Plottwist war wirklich gut! Bis dahin hatte ich auch mit kleineren Längen zu kämpfen, doch das letzte Drittel habe ich auch in einem Rutsch gelesen 🙂 Das Ende hat mich nicht ganz so glücklich gemacht. Warum, mag ich hier aber nicht verraten, um nicht zu spoilern. Grundsätzlich aber: ein ganz gutes Buch. Wirst du Band 2 lesen?
    Liebe Grüße,
    Anna

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