{Blogger United} Gekaufte Rezensionen

Seid gegrüßt, liebe Freunde des geschriebenen Wortes. ❤

Heute heiße ich euch alle ganz herzlich zu meinem Beitrag der Aktion „Blogger United“ bunitedwillkommen. Ich darf euch etwas über ein topaktuelles Thema berichten: Gekaufte Rezensionen. Besonders seit der Bloggersession auf der Leipziger Buchmesse, aber auch schon davor entbrennt auf Blogs und überall in der Social Media Welt immer wieder die Diskussion, ob auch Buchblogger, ähnlich wie die meisten Kolleginnen und Kollegen anderer Bloggergenres, für ihre Arbeit als Blogger bezahlt werden sollten und zwar mit Geld und nicht „nur“ mit Rezensionen und einem Dankeschön.

Eigentlich wollte ich gar nicht öffentlich auf meinem Blog über das Thema „Profession der Buchblogger“ sprechen – denn ich bin ein streitbarer Mensch und wollte auf dem Blog zurückhaltender mit meiner Meinung gegen die ganze Welt werden. Aber mir wurde dieses Thema angeboten und da dachte ich mir, dass ich mich einfach mal daran versuche, ein bisschen demokratischer zu werden. 😉

Im Folgenden näheren wir uns gemeinsam diesem Thema an, klären die Begrifflichkeiten, wägen Pros und Contras ab und schauen uns die „Gekauften Rezensionen“ mal von allen Seiten an.
Ja, was ist eine „gekaufte“ Rezension überhaupt? Nun, in diesem Blogbeitrag verstehen wir unter gekauften Rezensionen folgendes: Buchbesprechungen, für die der Blogger Geld erhält. Er wird also dafür bezahlt, eine (ob positive oder negative) Wertung abzugeben.
Natürlich gibt es auch den Fall, dass man unter dem Begriff versteht, dass sich ein Autor/ Verlag positive Rezensionen erkauft. Aber auf diesen Sonderfall möchte ich am Ende des Beitrags gesondert eingehen.
pros
pros_thumNatürlich würde es einige Vorteile bieten, wenn man als BuchbloggerIn für eine Rezension bezahlt würde. Der erste und offenkundige Vorteil ist natürlich, dass man Geld verdient. Wer freut sich nicht über ein paar Euro mehr auf dem Konto? Die könnte man zum Beispiel für den Blog selbst ausgeben: zum Ausblenden von Fremdwerbung, zum Kaufen der eigenen Domain, oder sogar für teuere Blogupgrades, die vielleicht nötig sind. Das würde die Buchblogwelt qualitativ enorm aufwerten. Bis jetzt zahlen die meisten Buchblogger all das nämlich (wenn überhaupt) aus eigener Tasche.
Oder man kauft sich einfach mehr Bücher davon. 😉
Des weiteren wäre ein richtiger Lohn für die Arbeit ziemlich gut für das Selbstwertgefühl der BuchbloggerInnen und nicht nur das: auch für unser Ansehen in der Öffentlichkeit wäre diese Anerkennung in Form von Bezahlung von Vorteil. Denn ein Buchblog ist viel Arbeit: mit dem „raushauen“ von irgendwelchen Rezensionen ist die Blogarbeit nämlich nicht getan: das Buch will gelesen werden, man muss sich über das Gelesene Gedanken machen, über das Buch und sein Thema informieren und dann auch noch etwas darüber schreiben, den Text formatieren und nochmal Korrekturlesen, mit Bildern und Websites (vom Verlag, des Autoren, des Buches selbst) verlinken, auf allen möglichen Social-Media-Plattformen teilen. Mit dem „nackten“ Schreiben einer Buchbesprechung ist es also nicht mit einer Stunde tippen getan. (Das ist jetzt das Idealbild eines Buchbloggers, dass es auch viele halbherzige Rezensionen gibt, kommt später)
Und ein Buchblog lebt ja nicht nur von Rezensionen allein, denn die machen nur einen gewissen Prozentsatz von dem aus, was Leser und potenzielle Käufer auf einen Blog lockt. Auch Interviews, Neuzugängeposts, Neuerscheinungen, Lesemonate und vieles mehr muss erdacht und geschrieben, korrekturgelesen und formatiert, verlinkt und geteilt werden. Sprich: ein gut laufender, aktueller und geklickter Blog ist viel Arbeit, die jeder Blogger wohl gerne macht, dafür allerdings viel Zeit und unter Umständen auch Geld investiert. Da die Verlage und Autoren davon profitieren, scheint es nur recht, dass sie auch dafür eine Bezahlung erbringen.
geldsackAußerdem würde das Buchbloggertum durch eine Bezahlung der Rezensionen eine gewisse Profession erlangen, die viele Andere Blogs (zB. Reiseblog und Beautyblogs) schon lange besitzten. Man würde uns als Buchblogger auch in den weiten Bloggersphären ernst nehmen und nicht mehr länger als nerdige, stubenhockende und staubige Leseratten belächeln, die sich als „Werbesklaven“ benutzen lassen. Wir machen Werbung für eines der wichtigsten Medien der Welt, beeinflussen als Institution „Buchbloggertum“ den internationalen Buchmarkt und nehmen damit einen wichtigen Stellenwert in der Literaturszene ein. Das ist ein Platz, dessen wir uns nicht immer (nie?) bewusst sind und deshalb von (zum Beispiel den klassischen Medien) auch nicht ernst genommen werden – schließlich nehmen wir uns als Buchblogger selbst nicht einmal SO ernst.
contra

consthumbWie immer wenn es um Geld geht, muss man sich fragen „Woher kommt das Geld“, sprich: Wer zahlt das Geld an die Rezensenten? Die Verlage? Der Autor? Werbung ist in der Regel Aufgabe des Verlages, der den Autoren unter Vertrag hat. Doch woher nimmt der Verlag das Geld für die Rezensenten? Vorraussichtlich wird es dann so gemacht, wie man es eben macht, wenn etwas teuerer wird: Man holt das Geld an anderer Stelle wieder rein. Zum Beispiel in dem man einfach weniger (und zwar erheblich weniger!) Rezensionsexemplare zur Verfügung stellt. Demnach suchen sich die Verlage auch ihre Bloggerpartner viel genauer aus und für junge und kleine Blogs wird es fast unmöglich an ein Rezensionsexemplar zu kommen. Doch nicht nur die kleinen Blogger leiden, sondern auch die kleinen Verlage und die Selfpuplisher drohen in diesem neu entstehenden Wettbewerb um die Blogs und Blogger mit größter Reichweite unterzugehen.

Eine weitere Schwierigkeit die auftreten könnte, habe ich weiter oben kurz angesprochen: Wie ehrlich ist eine Rezension noch, wenn du dafür Geld erhälst. Oft kostet es viele Buchblogger schon Überwindung, eine schlechte Rezension über ein Buch zu schreiben, dass sie „nur“ als Rezensionsexemplar erhielten – wenn man nun auch noch tatsächlich von einem Verlag Geld erhält, ein Buch vorzustellen ist man fast gezwungen, diese Rezension auch positiv ausfallen zu lassen. Denn beim nächsten Mal überlegt der Verlag sich zweimal, ob er noch eine schlechte Wertung für eines seiner Bücher erhalten möchte – schließlich kostet das nicht mehr nur ein Buch sondern unter Umständen auch noch richtig Kohle.
Kann man, wenn es um Geld geht, noch Ehrlichkeit erwarten, ist sie überhaupt erwünscht, und können Buchblogger noch Ehrlichkeit garantieren?
Mir ist zwar noch nie zu Ohren gekommen, dass irgendjemand eine positive Rezension gekauft hat – aber nach den ganzen Plagiatsfällen der letzten Monate, würde es mich wenig wundern … das ist gelogen. Ich wäre wahrscheinlich schockiert! Kein Buchblogger sollte sich und seinen Blog derart prostituieren! Lasst euch bitte nie auf etwas so bescheuertes ein, Freunde!!!
Außerdem erfordert Profession immer Professionalität. Damit ist gemeint, dass der Verlag für sein Geld eine gewisse Qualität erwarten kann und darf! Rechtschreibfehler, Dreisatzrezensionen, Inhaltswiedergaben und Co sind damit vorbei, zumindest wenn man im Business der professionellen Buchblogger nach oben will.
Die Qualität der Rezensionen schwankt von Blog zu Blog und von Buch zu Buch teilweise schwindelerregend. Nirgendwo gibt es ein festes Gesetzt, wie eine Blogrezension auszusehen hat – klar ist nur, das die meisten Buchblogger-Rezensionen wenig mit einer Rezension im klassischen Sinne zu tun hat. Das ist meist auch gar nicht erwünscht, bzw. entspricht nicht unbedingt den Zielgruppen der Blogs. Auf zum Beispiel Jugendbuchblogs wären diese klassischen Rezensionen wohl wenig ansprechend.
Und im schlimmsten Fall ist, spätestens wenn es um die besten Verträge mit den größten Verlagen geht, Schluss mit unserer friedlichen, kuscheligen und rosagesprenkelten Einhornwelt. Wir Buchblogger sind eigentlich die friedfertigste Gattung unter den Bloggern, auch wenn wir manchmal unsere Differenzen haben und ein bisschen „bissig“ werden. 😉
Aber wenn jetzt auch noch Geld und damit ein richtiges Geschäft entsteht, gerät diese heile Welt vielleicht ins Wanken. Wahrscheinlich (?) werden wir nie so schrecklich zueinander sein, wie zum Beispiel einige unserer Kolleginnen im Beautygenre, aber das kuschelige Miteinander, dass wir jetzt haben, könnte dann leiden …
trennline
Mich interessiert eure Meinung zu diesem Thema? Was sagt ihr: Ist das Bezahlen einer Rezension eine Entlohnung für den Blogger oder erkauft sich der Verlag/ Autor damit eine wohlwollendere und damit bessere Bewertung? Was sagt ihr zum Thema „Professionalisierung der Buchbloggerbranche“? Schickt mir gerne Links zu euren Artikeln oder hinterlasst unter diesem Blogbeitrag ein Kommentar.
Abschließend kann man wohl sagen, dass es nicht so einfach ist, hier eine klare und einfach Entscheidung zu treffen. Wir sehen klare Vorteile und ebenso klare Nachteile. Im Moment und in naher Zukunft wird man wohl „Buchblogger“ noch nicht als Hauptberuf angeben können, aber vielleicht … eines Tages …  können wir von uns sagen, dass wir schon damals über Bücher bloggten, als es noch nicht bezahlt wurde.
Wie auch immer es weiter geht, ich hoffe, dass alle Buchblogger niemals ihre Liebe zum geschriebenen Wort, zu all unseren Helden und Schurken, zu den Geschichten, die uns zum lachen und zum weinen bringen verlieren.
Das ist es was uns zum lesen und zum bloggen bringt und kein Geld der Welt kann das Gefühl aufwiegen, wenn man seine Leidenschaft mit anderen Büchernarren teilt und Freunde findet, die die Welten zwischen den Seiten ebenso lieben, wie man selbst.
In diesem Sinne, höchst poetisch
Unterschrift
PS: Morgen entdeckt ihr übrigens im Rahmen der Aktion „Blogger United“ einen spannenden Beitrag bei Evy zum Thema WIE Buchblogger beim rezensieren eines Buches vorgehen. Besucht sie doch mal: Evys Wunderkiste

28 Kommentare zu „{Blogger United} Gekaufte Rezensionen

  1. Schöner Beitrag, danke dafür 😊
    Ich persönlich finde, dass die Contras bei weitem überwiegen. Ich möchte auch nicht für mein Hobby bezahlt werden, denn mehr ist es nicht und sollte es nie sein.
    Ach, und da du die Beautyblogs ansprachst: Die Gewinnmargen bei Mode und Beauty sind ungleich höher als bei Literatur. Dass diese Branchen ihre Blogger (sehr gut) bezahlen können, erklärt sich daher von selbst.
    Viele Grüße
    Tanja

    1. Hallo Tanja.

      Ich sehe das ganz ähnlich, gekaufte Rezensionen sind definitiv der falsche Weg, um Buchblogger zu bezahlen. Und wahrscheinlich wird es nie hauptberufliche Buchblogger geben.

      Aber eine Bezahlung für andere „Dienste“ fände ich schon gut, zum Beispiel für gezielte Beiträge oder das Schalten von Werbung für Autoren und Verlage. Solche Dinge finde ich persönlich absolut legitim.

      Aber im Grunde müsste jeder Blogger das einfach für sich entscheiden, keiner wird dazu gezwungen, irgendetwas für die Verlage gegen Geld zu tun. Aber das ganze Thema ist ja noch lange nicht in trockenen Tüchern und wer weiß, was daraus wird, wenn sich die Gemüter mal von der ersten Diskussionswelle erholt haben. 😉

      Grüße,
      Bianca

      1. Liebe Bianca!
        Mich interessieren diese Diskussionen nur am Rande, denn so etwas muss wirklich jeder persönlich entscheiden, und ggf. mit den Verlagen entsprechend in Kontakt treten.
        Ich denke allerdings nicht, dass man das dann noch als Buchblog sehen und bewerten sollte, sondern eher als Agentur. Wenn man beides, also Promo und „normale Rezensionen“, auf einem Blog vermischt, dann hinterlässt das immer einen komischen Beigeschmack.
        Naja, nicht mein Bier 😉

        Diese Diskussion ist ja auch nicht neu. Sie wurde (spätestens) letztes Jahr in Frankfurt begonnen und in Leipzig wieder hervorgeholt. Dieses Thema hat lediglich das vorherige abgelöst, dass da hieß „Das Buch ist tot, es lebe das eBook“… und auf der nächsten Messe gibt es vermutlich neue Themen 😉
        Liebe Grüße
        Tanja

  2. Liebe Bianca,

    oh ja, in der Tat! Dieses Thema ist ein Minenfeld.
    Klar kann man darüber nachdenken, die Blogger zu „professionalisieren“ und zu entlohnen. Rezensionen sind meiner Meinung nach da aber der falsche Weg. Ich würde es eher über spezielle Beiträge und Backlinks machen.
    Aber ich denke, dass wir davon auch noch weit entfernt sind…

    Ein toller Beitrag!
    Hab nen tollen Tag!

    LG Sabrina

    1. Hallo Sabrina!

      Du hast vollkommen recht, mit geziehlt geschalteter Werbung wäre ich auch glücklicher als mit bezahlten Rezensionen. Es ist ein schwieriges Thema und wir werden sehen, wohin die ganze Sache geht.

      Ich würde mich persönlich für das entlohnen von gezielter Werbung oder bestimmten Blogbeiträgen stark machen – aber bezahlte Rezensionen (Mein Thema) sehe ich sehr kritisch, dass könnte nämlich böse in die Hose gehen und ausgenutzt werden.

      Liebe Grüße,
      Bianca

  3. Hey Bianca,
    Zuerst muss ich sagen, dass du das Thema richtig gut ausgearbeitet hast. Ich selbst habe mir auch schon Gedanken dazu gemacht. Auf der einen Seite bin ich dafür, dass auch wir Buchblogger Geld für unsere Arbeit erhalten, auf der anderen Seite gibt es da natürlich Schwierigkeiten. Wir müssen mal damit anfangen uns zu „wehren“ und uns laut zu machen. Das können aber wahrscheinlich nur die großen Buchblogger für den Anfang tun und dann muss auch noch die ganze Szene Umdenken. letztens gab es eine Montagsfrage zu Rezensionsexemplare Anfragen und die meisten haben geantwortet, sie nehmen ab und zu Reziexemplare an, aber die meisten sehen das schon als gekauft, was mich persönlich sehr erschrocken hat. Vor kurzem hat mich auch eine PR Agentur angeschrieben und ich habe mich dort angemeldet und gestern hatte ich mein erstes „Angebot“. Ich soll die Affliate – Links von einem Onlinestore in meinem Blog einbinden – ich würde dann Prozente bekommen, wenn das jemand dort kauft und 1 ganzes Rezensionsexemplar. Haha 😄 wir Buchblogger sind anscheinend echt leicht zu kaufen!

    Ja, ich finde den Ansatz gut, aber wie sollen wir das ändern? Wie kann ich das ändern? Außerdem falls ich mal eines Tages irgendwann Geld für meine Arbeit annehme, müsste ich dann nicht ein eigenes Unternehmen anmelden? Ich finde es schwierig und weiß selbst noch nicht auf welcher Seite ich stehen will.
    Liebe Grüße,
    Sarah

    1. hallo Sarah,

      Hier geht es ja jetzt im Grunde nur um gekaufte Rezensionen, aber Blogger können auch für andere „Dienste“ entlohnt werden. Z.B. indem sie geziehlt Werbebanner für Autoren und Verlage schalten oder ähnliches. Vielleicht entdeckt das Bucbbloggertum dann auch ganz neue buchspezifische Formate für sich, wer weiß?

      Mir würde es sehr gefallen, etwas „Lohn“ für meine Bloggerarbeit zu erhalten – damit könnte ich meinen Blog zum Beispiel etwas aufhübschen, aber ich möchte dafür eben nicht die Seele des Blogs oder mein Leserherz an den Teufel verkaufen.

      Du hast recht, es ist schwierig … wir werden sehen, was kommt. 😉

      Liebste Grüße,
      Bianca

      1. Genau, das ist nämlich ein Aspekt, der im Artikel noch ungenannt gelassen wurde: Wenn es dann soweit ist und Buchblogs Geld verdienen (was ja vielleicht auch schon der Fall ist, das wissen wir ja nicht), dann kommt ein weiteres Problem dazu. Sobald man mit seinem Blog in irgendeiner Weise Geld verdient ist man in Deutschland dazu verpflichtet, vollen Namen und Anschrift im Impressum öffentlich zu machen. Viele machen das schon und für manche ist das auch gar kein Ding, andere wie ich möchten das wirklich dringend vermeiden. Damit sind auch Werbebanner am Blog und, soweit ich das beurteilen kann, auch Affiliate Links betroffen.

        Das wird oft nicht bedacht – wenn Geld im Spiel ist, ändert sich die rechtliche Lage völlig. Ohne das Ganze jetzt hochpushen zu wollen, man müsste Steuern zahlen (was z.B. große YouTuber ja auch machen) und daher genau genommen auch ein Gewerbe anmelden. Wenn ihr mich fragt, ganz schön viel Aufwand für ein Hobby … Aber ich stehe auch nicht so aktiv hinter meinem Blog wie viele andere, das muss ich auch dazu sagen 😉 Ich bin natürlich auch kein Experte auf dem Gebiet, wollte aber diesen Aspekt auch mal zur Sprache bringen!

        Alles Liebe,
        Sandra

  4. Hallo Bianca,

    ich finde auch, dass das ein sehr „explosives“ Thema ist. Wenn eine Rezension entsprechend gekennzeichnet wäre, dann kann ich die Rezension auch entsprechend bewerten und als eine Art Werbung betrachten (aus Lesersicht). Aus meiner persönlichen Bloggersicht sehe ich das Rezensionen schreiben als mein Hobby an, für dass ich kein Geld nehme 🙂

    Liebe Grüße
    Desiree

    1. Hallo, Desiree!

      Gerade gestern habe ich auf Facebook eine Diskussion zu diesem Thema entdeckt, bei der es darum ging ob man überhaupt eine Rezension, die auf einem Rezensionsexemplar bassiert, kennzeichnen muss oder sollte oder eben nicht sollte.

      Es ist eine spannende Sache, ich kennzeichne aus Gewohnheit immer meine Rezensionsexemplar-Rezensionen. Aber wie und ob das meine Leser beeinflusst weiß ich gar nicht. Vielleicht….

      Pflicht ist es keine, manche Verlage wolllen auch gar nicht, dass man sie markiert. Aber wenn man, wie du gesagt hast, Werbung dafür macht, fällt die Rezension vielleicht unter Produktplatzierung ö.Ä. Da gab es mal ein spannendes Video von Marie Meimberg auf Youtube, kennst du das?

      Grüße,
      Bianca

  5. Schön das du das Thema doch behandelst. Ich werde meinen Blog versuchen zu monetarisieren, aber es gibt auch andere Wege als über Rezensionen. Denn hier bin ich auch sehr skeptisch. Ich denke nämlich wenn ein Verlag Geld gibt erwartet er eine wohlwollende Rezension zu einem Titel und auch die Leser des Blogs werden denken das der Blogger wohlwollender war da es sonst ggf. nicht zu Folgeaufträgen kommen könnte.. Aber es gibt doch andere Möglichkeiten Dienstleistungen anzubieten (Banner, Buchvorstellungen ohne Wertung, Interviews, etc.. Ich denke wir müssen einfach mal für uns Ausloten was da machbar ist.

    Letztendlich muss das aber jeder für sich entscheiden ob er sich Professionalisieren möchte oder nicht.

    1. Hallöchen!

      Ich stimme dir vollkommen zu! Deine Idee mit einem Banner hatte ich auch schon. Ich würde gerne für Verlage und Bücher etwas werben, aber nicht um damit das große Geld zu machen – einfach damit ich meine Ausgaben speziell für den Blog etwas ausgleichen kann, demnächst ist nämlich ein Upgrate notwendig und die kosten soooo viel Geld. :/

      Und ich stimme dir auch zu, dass jeder Blogger selbst entscheiden kann, was und wie weit er sich „kaufen“ lässt.

      Wir werden sehen, wohin die Reise geht und wie sich die Welt entwickelt. Ganz klar ist nur, dass sich die Buchbloggerbranche über kurz oder lang ändern wird. Und die Richtung kann jeder selbst wählen.

      Grüße,
      Bianca

  6. Ich finde es toll, dass du das weite Thema „Professionalisieren“ auf die „Gekauften Rezensionen“ reduzierst, denn das fällt einem als erstes dazu ein. Und du stellst anhand dieses Unterthemas gut die Vor- und Nachteile dar. Besonders die Geldfrage war mir nicht bewusst. Es ist interessant zu wissen, ob die Unternehmen, wenn die ersten Blogger Geld verlangen (die Verlage werden uns nich alleine was bieten…) sich kleine Blogger suchen, die das kostenlos machen (eine Erwähnung des Titels ist schon WErbung fürs Unternehmen) oder ob sagen „Wir zahlen das Geld und investieren in Qualität und Follower“

    Ich denke aber, dass vieles weiterhin über Rezi-Exemplare läuft. Man soll nicht mit anderen vergleichen, aber ich habe das Gefühl, dass auch bei den Beautys viel über PR-Samples läuft – Kooperationen sehe ich auf meinen verfolgten Blogs ca. alle zwei MOnate pro Blog. Ich denke, auch hier gibt es einige große Fische und viele kleine, die auch mal groß werden wollen.

    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ein Blogger zum Testimonial eines Verlages wird oder auf Promo-Veranstaltungen für ein Buch auftritt.

    Viele Blogger leben aber nicht davon, ein Aushängeschild zu sein, sondern machen nebenbei anderes 🙂

    Werden nur Rezis bezahlt, besteht noch ein anderes Problem: Aktualität. Im Vorteil sind die Blogger, die lieber Neuerscheinungen lesen. Freunde älterer Bücher sind für den Verlag, außer bei Neuauflagen, vermutlich weniger von Nutzen…

    Alles in allem: Danke, dass du das Thema etwas greifbarer gemacht hast! Ich bin sehr begeistert!

    Btw. Du kannst noch zur Liste mit allen Beiträgen verlinken – damit man weiß, wer morgen kommt (wenn er endlich seine Umfrage ausgewertet hat 😛 ) Und welche Themen schon angesprochen wurden 🙂

    1. Heyho Evy.

      Ja, es würde wohl eine große Veränderung für die Bloggerwelt sein. Aber das liegt ja wenn überhaupt in ferner Zukunft. und es wird immer Bucblogger geben, die nur zum Spaß und für ihre Leidenschaft bloggen.

      Aber das Problem mit den aktuellen Rezensionen besteht, denke ich, bereits jetzt schon im Zusammenhang mit Rezensionsexemplaren – alte Bücher werden ehr selten als Reziexemplare vergeben, besonders wenn das Kontingent bereits erschöpft ist. Allerding können alle Buchblogger ja auch rezensieren was sie wollen – ob sie Bezahlung erhalten, steht dann auf einem anderen Blatt. 😉

      Grüsschen,
      Bianca
      PS: Hab dich verlinkt 😉

  7. Hallo!
    Tolles Schlusswort: „können wir von uns sagen, dass wir schon damals über Bücher bloggten, als es noch nicht bezahlt wurde.“. Das klint nach „Wir haben schon gebloggt als es noch nicht cool war.“ 😉
    Einer der besten Beiträge die ich zu diesem Thema bis jetzt gelesen habe!

    Viele Grüße
    Twineety

    1. Huhu, Twineety.

      So ungefähr war es auch gemeint, aber das wollte ich jetzt nicht unbedingt so schreiben XD Man würde damit ja unterstellen, dass es Leute gäbe die dann nur fürs Geld buchbloggen.

      Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt. 😀

      Grüße,
      Bianca

      1. Liebe Bianca, liebe Twineety!
        Ich denke, dass man das schon hier und unterstellen, nur nicht verallgemeinern darf.
        Denn eins steht für mich fest: Ist das Buffet eröffnet, dann wollen viele etwas davon haben 😉
        LG
        Tanja

  8. Hallo,

    eine hoffentlich nicht allzu doofe Frage: Was verstehst du unter Dreisatzrezensionen? Ich hab den Begriff noch nie gehört und könnte mir jetzt nur etwas ratlos etwas selbst zusammen reimen.

    Ansonsten: Ich kam leider nicht dazu, zur Bloggersession auf der LBM zu gehen, aber das Thema ist ja momentan sehr präsent. Ich selbst weiß noch nicht so wirklich, wie ich mich zu dem Thema „Geld für meine Rezis“ auf Dauer positionieren werde. Aktuell tendiere ich aber dahin, dass ich es für mich persönlich wohl nicht in Betracht ziehen würde, eben aus dem genannten Grund, dass ich ein schlechtes Gewissen hätte, wenn ich das Buch dann auch im härtesten Fall sogar verreiße, weil es so schlecht war. Abgesehen davon, dass mich das ziemlich unter Druck setzten würde, dass die Rezi auch in absolut jedem Fall perfekt sein muss, auch unabhängig vom Inhalt und in Hinblick auf Gestaltung und Ausdruck. Schlussendlich ist es ja „nur“ ein Hobby, und auch wenn ich jetzt ein Semester lang ein Modul rund um Buchrezensionen (genauer Lesungsrezensionen) besucht hatte, glaube ich nicht, dass ich mich mit jemandem messen könnte, der das schon seit Jahren hauptberuflich bei einer Zeitung macht.

    Grüße 🙂

    1. Hallöchen, Drachenfeuer 😀

      Dieses Wort, „Dreisatzrezension“ ist tatsächlich irgendwie irreführend, das fällt mir erst jetzt auf. Gemeint sind Rezensionen, die nur drei Sätze lang sind und das ganze hat nichts mit dem mathematischen Dreisatz zu tun. Aber cooles Wort oder? Die Zweideutigkeit macht es irgendwie peppig. XD

      Ich finde ja, dass man eine Bloggerrezension überhaupt nicht mit einer Rezension aus einem Feuilleton vergleichen kann und darf. Wir Blogger sprechen ja im Normalfall ein ganz anderes Publikum an, dass sein Augenmerk auf ganz andere Schwerpunkte legt, als ein klassischer Zeitungsleser. Blogger haben eine andere Art von Anspruch an die Weise wie Rezensionen aufgebaut sind. 😀
      Oder wie siehst du das?

      Meine Kritik an Rezensionen betrifft vor allem solche, die eben keinen Inhalt haben, der den Blogleser irgendwas über das Buch sagt und ob ihm/ ihr dieses spezielle Buch gefallen könnte oder nicht.

      Liebe Grüße,
      Bianca

  9. Ich finde es nicht richtig, sich für Rezensionen bezahlen zu lassen. Wie du schon sagst glaube ich nicht, dass es damit weiterhin ehrliche und ausgewogene Meinungen geben wird. Außerdem sehe ich darin eine große Gefahr für kleine und mittelgroße Blogs. Wer Geld für Beiträge bezahlt, möchte eine möglichst große Resonanz, da fallen viele durchs Raster, die heute noch Rezensionsexemplare bekommen. Außerdem werden die belächelt, die im Konkurrenzkampf um die Gunst der Verlage nicht mitstreiten wollen, weil ihr Blog eben „nur“ ein Hobby sein soll und kein Beruf. Ich zum Beispiel möchte gar nicht „professionell“ werden.

  10. Hey du 😀

    dein Beitrag belegt ganz gut die Pro und Kontra; beide Seiten hast du herausgearbeitet und gute Argumente für das Für und Wider.
    Auch hast du ja in den Kommentaren beleuchtet, dass es bestimmt andere Wege gibt sich anstelle von Rezensionen vergüten zu lassen. Also hast du auch über diese Dinge Gedankenspiele geführt.

    Gut, gehe ich erstmal auf bezahlte Rezensionen ein.
    Ich denke persönlich selbst schon bei Werbung, Zertifikaten oder ähnliches darüber nach, was man alles mit Geld kaufen kann 😉 Also ist es für mich so oder so kein so erschreckendes Geheimnis festzustellen, dass Firmen und Dienstleister auch Geld für gute Bewertungen ausgeben.
    Bezogen auf Verlage ist es für mich verständlich, dass auch sie sich auf Bewertungen einlassen könnten, welche sie gekauft haben. Viele verlassen sich auf Bewertungen und schauen manchmal nur nach wie viele 5-Sterne vergeben wurden. Da kann ich mir richtig vorstellen, dass es auch Leute gibt, welche sich kaufen lassen.

    Persönlich wäre es nichts für mich. Selbst bei Rezensionsexemplaren kann ich nicht anders, als meine Meinung zu sagen. Fand ich es schieße kann man das auch nachlesen. Finde ich es gut, liest man das ebenso heraus. Da nehme ich kein Blatt vor den Mund. Nicht jedem kann eben alles gefallen. Und werde ich darauf von Autoren oder Verlage angesprochen, dass sie es entweder gut finden oder eher schlecht, dann ist es eben auch eine Meinung. Die können sie gerne äußern, aber dennoch bleibe ich dabei 😉 da beißt die Maus dem Ausrufezeichen den Punkt nicht ab xD
    Deswegen könnte ich auch gar nicht für gute Rezensionen bezahlen lassen. Wenn ich verpflichtet wäre nur Gutes zu sagen oder meine Klappe zu halten, würde ich mir eher das Buch aus der Bibliothek ausleihen und dann so lesen, wie jedes andere. Mal schauen wie es mir gefällt.
    Klar, wenn man dennoch frei seine Meinung sagen dürfte, wäre es schon verlockend. Aber, warum sollte ich dafür bezahlt werden? Für meine Selbständigkeit? Nur dem der Rezensionen zu verfassen? Wäre ich dann freier Journalist? 😛 Selbständig zu sein birgt viel Gutes, aber hat auch Tücken 😉

    Und da lasse ich mich eher für anders bezahlen. Werbeplatz für Banner von Verlagen bis zu Buchvorstellungen. Platzierte Backlinks finde ich persönlich eher ungeeignet, da dann lieber ein Partnerprogramm. Doch nicht mit wie vielen klicken wirklich darauf und kaufen es, nein, eher mit Festpreis. Denn seien wir ehrlich: Wer klickt schon auf die ganzen Werbeanzeigen? Wenn selbst ich einen Adblocker besitze werden es andere ebenso benutzen.

    Viele Verlage nehmen ja gerne Bloggeraktionen, um einen Hype zu generieren. Ja ein RT ist auf alle Fälle schneller getan, als einen Blogbeitrag über das neuste Werk von Autor xy zu schreiben. Das wird gelesen, wenn man nicht gewinnt ist man meist heiß darauf und kauft es sich, um mitreden zu können. Mittlerweile mache ich eher spärlich bei so etwas mit xD zu hohe Erwartungen lassen mich dann nämlich dann häufig aus allen Wolken fallen. Also halte ich mich von diesem Lauffeuer fern. Aber auch genau solche Aktionen könnten eher mit etwas Geld (für professionelle Hintergründe, Widgets und kostenpflichtige Blogerweiterungen) vergütet werden als mit einem Leseexemplar 😉
    Klar freut man sich über Freiexemplare, vor allem vor allen anderen, aber muss man unbedingt ein Tropfen in der Welle sein, welche zur Hypegenerierung aufgebaut wurde?
    Da sage ich Nein.

    Doch was heißt Professionell schon? Auch ich mit meinen drei Jahren Blogerfahrung war auf der ersten Bloggersession und meine Gedanken haben auch rotiert. Heißt es etwa SEO und Klickzahlen zu generieren? Sich mit jedem Klick zu freuen? Um dann Verlagen mit Klick-Generatoren (an IP-Adressen kommt man ja genügend heran, da braucht man nicht mal ins Darknet) eine falsche Zahl abzugeben? Oder ist die Zahl der Follwer wichtig? (Angenommen einer will unbedingt bei großen Verlagen abstauben und man erstellt sich eine Menge Google-Konten, welche nicht immer mit dem Handy aktiviert werden müssen – und wenn, da gibt’s auch im Internet schon genügend andere Hilfen.)
    Oder ist es nicht einfach professionell zu sich, seiner Meinung und seinem Konzept zu stehen? Ist es nicht eine Mischung aus allem, was uns zur Professionalität bringt?

    Das man weiß wie viel Wert man ist, weil man diese und jene Aufrufzahl von xy Followern hat? Gerade weil man weiß, dass man sich mit seiner Meinung nicht überall einschleimt, sondern sie auch vertritt?

    Das finde ich war das, wozu mich Karla Paul inspiriert hat. Klar kann ich Werbeplätze vermieten, klar kann ich mich für eine Produktvorstellung bezahlen lassen. Natürlich achten Verlage dann auch auf gewisse Zahlen. Doch sagen diese wirklich immer etwas aus? Gerade in der heutigen Zeit, wo man sich Klicks einfach und ohne Kosten generieren lassen und Follower für einen Bruchteil kaufen kann?
    Natürlich denkt man ans Geld, dann sollte man aber auch wissen, dass viele mit Geschützen auffahren, die dank der Technik nichts Neues sein sollten.
    Darüber sollte man auch reden. Vor allem weil sich professionell nicht an Maßstäben festmachen lässt.

    Klar man kann sagen: Professionell ist es, wenn man sich mit dem Buch auseinander setzt in dieser und jener Betrachtung, aber man muss auch da rauf aufpassen, wer der Empfänger ist. Schreibe ich für den Otto-Normal-Verbraucher? Für den Studenten oder Intellektuelle? Seine eigene Zielgruppe zu kennen ist ein guter Anfang, sich dieser hinzugeben ein weiterer Schritt.
    Und dann, dann wird man Professionell. Wenn man weiß, dass seine Meinung selbst irgendwo in Köpfen von Autoren einen Wettstreit oder Diskussion los tritt.
    Raus aus der Flauschzone heißt nicht: „Lasdt eure Tees weg!“, sondern: „Wisst wie ihr Aufmerksamkeit erregt und nutzt diese. Vermarktet euch und wisst wie viel Wert ihr habt.“

  11. Huhu Bianca!

    Ein echt toller Beitrag! 🙂 Gute Diskussionsgrundlage 😀

    Also, meine Meinung dazu ist ganz klar: Geld für Rezensionen lehne ich ab und finde ich nicht gut. Aus den von dir genannten Gründen eben. Da muss ich groß gar nichts mehr zufügen.

    Was ich aber total okay finde ist, wenn Blogger für generelle Artikel etc. Geld bekommen. Also ein Buch kann ja auch ohne Rezension vorgestellt werden. Oder Aktionen zum Buch können durchgeführt werden etc. Das ist halt Arbeit und warum sollte so etwas nicht auch bezahlt werden? Ich fände es nur wichtig als Leser auch zu wissen, wenn ich gerade so etwas wie Werbung, also bezahlte Arbeit vor mir habe. Das heißt nicht, dass ich diese dann generell weniger schätze, aber ich kann das dann insgesamt einfach besser einschätzen.

    Das ist meine Meinung zu gekauften Rezis in aller Kürze 😀

    GlG
    Nicole

  12. Hallo,

    ich bin durch Zufall auf deinen Post gestoßen, ich bin kein Buch- oder Produktblogger.

    Das Thema betrachte ich aus 2 verschiedenen Ecken. Auf der einen Seite ist der Blogger, der seinen Blog füllen möchte mit Rezensionen, er sucht, überlegt welches Buch bespreche ich für meine Leser. Dem Blogger entstehen Kosten, weil er das Buch kauft, aber es ist ja seine Entscheidung über sein Hobby (das Lesen) zu bloggen. So far so good

    Auf der anderen Seite ist der Verlag, der sich über jede positiv geschriebene Rezension freut. Das Zuschicken eines Rezensexemplars ist schon eine Form der Werbung, Geld für eine Rezension zu zahlen erst Recht. Jedes Unternehmen freut sich doch, wenn ein Blogger dessen Produkt gut bespricht.

    Die meisten Kommentare hier gehen ja in eine andere Richtung, aber ich sage: Wenn ich eine Top-Rezension veröffentliche auf einem Blog, der wirklich gute Klicks hat, ist das für das Buch bzw den Verlag sehr effektive Werbung mit fast keinem Streuverlust, das sollte bezahlt werden. Ob es mein Hobby ist oder nicht, ich mache so Werbung für ein Produkt bei meiner Leserschaft.

    Das Bezalhen für Produkt-Posts ist ja nicht unüblich, ich hoffe einfach, dass diese Blogger-Meinung ehrlich ist und nicht geschönt bzw erkauft. Das gilt für eine Wimperntusche oder ein Buch.

    Liebe Grüße, Bee

  13. Hallo Bianca,

    vielen Dank für den ausführlichen Artikel.

    Es gibt einen Aspekt, den ich bei Überlegungen zum Thema bisher selten berücksichtigt gesehen habe:
    Schlechte Rezensionen sind nicht gleich schlecht für die Verlage. Auch oder grade dadurch kommen Bücher ins Gespräch. Schlecht ist für ein Produkt immer nur, wenn es gar nicht beachtet wird. „Kontrovers“ ist dagegen ein gutes Verkaufsargument und macht Leser vielleicht gerade neugierig.
    Ich finde das können sich Blogger ruhig mehr bewusst machen, um bei der Veröffentlichung einer negativen Rezension kein schlechtes Gewissen bekämpfen zu müssen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s