Die Zeit: Dieser Artikel wird Ihr Leben verändern!

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Ein üblicher Blogger: jung, blond innen und außen. Dümmlich lächelnd und potenziell unprofessionell. © Getty Images/Chaloner Woods via „Die Zeit“
 Vorwort: Dieser Beitrag entstand in Eile und Eifer – eine brandgefährliche Kombination. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind Absicht. Wer welche findet, darf sie behalten 😉

Blogger gibt es schon seit Jahren und in jeder Branche. Und auch meine Sippschaft, die Buchblogger, existieren nicht erst seit gestern – vor wenigen Stunden scheint nun das berühmte Blatt „Die Zeit“ davon gehört zu haben, dass es junge Menschen gibt, die tatsächlich noch lesen und sich dann auch noch im gemeingefährlichen Internetz darüber auslassen! Schreck lass nach, was fremde Wesen! Nun möchte sie ihrer journalistischen Pflicht nachgehen und der weiten Welt (zumindest dem deutschsprachigen Teil der weiten Welt) diese Gesellschaft näherbringen. Der Artikel erschien übrigens in der Onlineausgabe. 😉

Bevor ihr euch durch einen sicher relativ langen Text grabt, komme ich gleich mal zum Punkt: Scheinbar hat die „Zeit“ nicht ganz verstanden, was einen Buchblog ausmacht. Nämlich das individuelle, ganz persönliche Erleben einer Geschichte – wir wollen gar nicht das sein, was die „Zeit“ für professionelle Kritiker hält! Es ist ein Vergleichen von Äpfeln mit Birnen – fern verwandt, aber nicht (ver)gleich(bar) und schon garnicht das Selbe! Das beweist allein schon dieser Teil des Artikels:

Trotzdem fallen die meisten Rezensionen von Bloggern positiv aus. Viele Buchblogger wählen Bücher ohnehin nur dann aus, wenn sie annehmen, dass sie ihnen gefallen

Offenbar hat die Journalistin beim recherchieren etwas geschludert, vielleicht ist ihr auch ein grundlegender Denkfehler unterlaufen oder sie hat schlicht und ergreifend das ELEMENTARSTE übersehen. Sonst würde sie sich nicht darüber wundern, dass so viele Bücher gute Kritiken abbekommen: Der Blogger ließt und rezensiert, was ihm/ ihr interessiert, völlig frei von Vorgaben durch Verlage/ Autoren/ Redaktionen und Co weil ein Blog eine persönliche Website ist, also gar nicht das Bedürfnis und das Ziel hat, objektiv zu sein und eine breite, am besten allumfassende Masse zu erreichen. Der Blogger sucht nach Gleichgesinnten: Er muss sich also nicht durch ein Buch quälen, nur damit er es dann nach allen Regeln der Kunst in einer Zeitung oder im Fernsehen zerreißen kann. Wenn dem Leser ein Buch nicht gefällt, legt er es weg – und mir tun alle Leid, die von Berufswegen Bücher lesen und dann bewerten müssen, die ihnen nicht gefallen.

Vor allem das Bild, dass von Buchbloggern und Booktubern gezeichnet wird, überraschte mich: Anstatt eines leicht nerdigen, buchverliebten Haufens, der sich über seine liebste Beschäftigung (lesen) mit anderen austauschen will, werden wir als selbstbezogene und fast schon manipulative (oder von Verlagen manipulierten) Untergrundgesellschaft beschrieben, die das Internet dazu nutzt, um gratis an Bücher zu kommen, die wir dann nur grob nacherzählen anstatt uns damit zu befassen und werden als billige „Bekanntmacher“ für Verlage abgestempelt.

„Lang und breit wird berichtet, worum es in dem jeweiligen Buch geht. Auch die Biografie des Autors ist für Blogger hochinteressant. Am Schluss einer Rezension steht die persönliche Meinung.[…]“

und

 „Die Verlagsbranche hat dadurch erkannt, dass sie sich die Blogger zunutze machen kann. Die Faustformel ist einfach: Je mehr ein Buch im Gespräch ist, desto besser.[…]“

Heißt es in dem Artikel. Nein, liebe „Zeit“. Natürlich gibt es Rezensionen von schlechterer Qualität – aber sehr viele Blogger bemühen sich sehr um ihre Rezensionen. Nicht nur das Buch wird gelesen, nein. Auch denken sie über das Buch nach, setzten sich mit den Figuren, den Geschehnissen und dem Verhältnis zwischen ihnen und der Geschichte auseinander. Das nimmt nicht selten mehrere Stunden in Anspruch! .

Natürlich sind wir allem was die professionellen tun gegenüber Kritisch, denn offensichtlich wissen die Buchblogger alles besser als große Kritiker und trauen deren Meinung aus Prinzip nicht:

„Nur weil die großen Kritiker ein Buch gut finden, müssen sie das noch lange nicht.“

Exakt, so ist es. Dass nennt man dann wohl die Individualität des Lesers und auch unprofessionelle Rezensenten, die wir Blogger nun mal sind, haben ein Recht darauf, verdammt noch mal KRITISCH zu sein. Ich würde ja auf die freie Meinungsäußerung plädieren, aber wir wollen ja nicht übertreiben.

Auch die sogenannte Hochliteratur wird im Internet von Leuten rezensiert, die nicht zum Kreis der etablierten Literaturkritik gehören.

Ja, nicht einmal die klassische Literatur ist vor uns sicher. Da macht sich das niedere Bauernvolk doch tatsächlich über die Hochliteratur her und meint, sich eine Meinung bilden zu können. Als hätten diese Stümper die Gleichen Rechte, wie die aristokratische Oberschicht von Gelehrten, etablierten Literaturkritikern und Germanistikprofessoren.

Es gibt noch mehr als genug zum wundern und ärgern! Juhuu! Denn der gemeine Buchblogger ist grundsätzlich selbstverliebt und ichbezogen, zumindest empfindet die Zeitung uns als solche. Denn da heißt es, mit einem fast schon bissigen Unterton:

„Es wird viel „ich“ gesagt, denn es geht schließlich um die ganz persönlichen Eindrücke und Gefühle.“

– Erfasst. Denn das ist es was einen Blog ausmacht! Und genau das war der Ausschlag gebende Punkt, warum ich mich so über diesen ganzen Artikel geärgert habe. Das ganze Wesen des Buchbloggens wird durch den Vergleich zum Feuilleton völlig verzerrt und es wird übersehen, dass der Buchblog überhaupt kein „Ersatz für das Feuilleton“ sein möchte und sein darf! Fast am Rande wird natürlich auch das grammatikalische Geschick der Blogger kritisiert. Zu viele Ausrufezeichen, zu einseitig, nicht weitsichtig genug – auch hier muss man (Genau deshalb nochmal: finde ich!!!!!) klar das Buchbloggertum vom klassischen Journalismus differenzieren. Denn Blogs sind anders als die klassischen Medien und nutzen dementsprechend andere Stilmittel, eine völlig andere Sprachebene und peilen eine völlig andere Zielgruppe an als eine klassische Tageszeitung das tut.

Aber schlimmer als ein üblicher Buchblogger ist ja noch ein Booktuber, das Pondon mit sich bewegenden Bildern und Ton (HEXENWERK!) Die sind alle Narzisten, die sich – eitel wie sie eben alle sind – nur selbst vermarkten wollen. Eigentlich sollte es Buchtuberismus und nicht Narzismus heißen. Und Nazis sind sind dann Buchis oder so…

Doch es ist nicht so als hätte die Verfasserin des Artikels sich keine Gedanken über die Strukturen im Buchblogger und -tuberbusiness gemacht, denn sie schreibt:

Nicht umsonst machen sich Blogger auf ihren Blogs oder, wenn sie sich gegenseitig interviewen, immer wieder Gedanken über das eigene Selbstverständnis. Wahrscheinlich gibt es in keiner anderen Bloggerszene so viel Selbstreflexion wie in der, die über Literatur bloggt.

Ja, wir machen uns viele Gedanken über unser Selbstverständnis (ein wundervolles Wort, wie ich finde). Das müssen wir auch, da aufgrund genau solche Artikel wird unsere Alleinstellung als Medium immer wieder unter den Teppich gekehrt! Nochmals: WIR sind ein modernes Medium, ein Teil der Jugendkultur, keine Tageszeitung und keine professionellen Germanistikprofessoren und anstatt euch darüber zu beschweren, WIE wir unsere Liebe zum Lesen – einem der großartigsten Güter unserer Welt – ausleben sollten alle lieber froh sein, dass wir unsere Zeit nicht damit verbringen Drogen an der nächsten Staßenecke zu verticken, ein Flüchtlingsheim abzufackeln und danach ein paar Katzenbabies zu ertränken.

Puh, jetzt geht es mir ein bisschen besser. Meinem Ärger ist Luft gemacht. Wer will kann zur Beruhigung noch die bösen „Ich“s oder die Rechtschreibfehler zählen. Wer sich aber noch etwas ärgern oder wundern will, dann hier gern mal reinlesen: Literaturblogs: Dieses Buch wird ihr Leben verändern.

Viele Grüße (jetzt wieder in sich selbst ruhend)

Unterschrift

PS: Falls ein Zeit-Mitarbeiter über diesen Artikel stolpern sollte – ich war dem klassischen Journalismus immer zugetan, auch wenn er eines düsteren Tages ausstirbt und ihr bald alle umschulen müsst. Trotzdem ist so ein kleiner Verriss nicht die feine Art und Hexenjagd ist sowieso out … Ihr könnt ja mit dem Buchbloggen beginnen. Doch seid gewarnt: So ein Blog ist viel Arbeit.

39 Kommentare zu „Die Zeit: Dieser Artikel wird Ihr Leben verändern!

  1. Sehr guter Artikel, danke dass du ihn mir gerade bei FB verlinkt hast. Ich freue mich, dass jemand einen längeren Atem hatte als ich und ausführlicher kommentiert hat. Du triffst es auf dem Punkt. Für uns Buchblogger sprichst du hier zwar selbstverständliches an, die Verfasserin des Zeit-Artikels hätte genau das mit einer ordentlichen Recherche allerdings auch herausfinden können. Wahrscheinlich war die Wahrheit aber gar nicht das Ziel, stattdessen eher ein reißerischer Artikel für die Klickzahlen. Tja. Ob die dachten, deshalb kommen die Blogger und Blogleser jetzt in Scharen ins Feuilleton gerannt?

    Liebe Grüße, Cindy

    1. Hallo, liebe Cindy
      Ja, klar! Wir besuchen ab jetzt alle das Feuilleton – bewaffnet mit Heugabeln und Fackeln. Mein letzter wütender Mob ist schon ewig her …

      Man müsste gerade mal alle Bloggerkommentare zu diesem Artikel von Facebook und allen Blogs sammeln und der Redaktion schicken – haben die keine anderen Themen über die sie schimpfen können? Ist die Flüchtlingskrise ausgelutscht, die Armut in Deutschland überstanden und die Arbeitslosigkeit ausgerottet oder was?! ;(
      Übrigens liebe ich deine Anwort auf Facebook, so frech und doch gaaaanz entspannt ❤

      1. Haha danke! Nachdem ich beim Lesen des Artikels so oft müde lächeln musste, war ich sowieso total ausgepowert, also konnte ich das ja nur noch entspannt angehen. 😉

        Alles sammeln ist echt keine schlechte Idee, aber doch fraglich, ob das überhaupt was bringt. Hach ja, was ist da nur los gewesen? Verfrühtes Sommerloch? AfD weg? Flüchtlinge weg? Syrien auch weg? Alle tatsächlich wichtigen Aufreger weg? Hey, guckt mal: Buchblogger! :O

      2. Och Mensch, das ist eigentlich richtig bitter und traurig, wenn man es von dieser Seite betrachtet…

  2. Du hast völlig Recht.
    Meine Vermutung ist ja, dass da jemand extrem neidisch auf unsere Bloggerwelt ist 😉
    Irgendwie zeigt der Artikel, dass sie sogar ein bisschen Angst haben, dass wir Buchblogger sie aus dem „Markt“ verdrängen und sie mit der schnellen Internetwelt nicht mehr so richtig mithalten können…
    Anders kann ich es mir einfach nicht erklären, warum jemand so auf uns rumhacken muss.
    Außerdem lese ich auch deshalb Buchblogs und keine Feuilleton, weil ich Spaß am Buch haben und mit den Charakteren wohlfühlen möchte, und definitiv nichts lesen will was zwar thematisch wichtig, aber ansonsten so staubtrocken und hochgestochen daherkommt, dass ich hundert Jahre brauche um es zu verstehen 😉

    1. Du sagst es Tessa, das Verhältnis zum Lesen hat sich in den letzten Jahren verändert. Es ist nicht mehr das steife und verstaube Aristokratenhobbie, sondern offener, modern und bunt. Und damit leider schwer mit dem, was viele klassische Medien präsentieren, nicht mehr vereinbar. Aber ich glaube echt nicht, dass wir SO mächtig sind, den Feuilleton der Zeit zu verschlingen – und falls doch: Chef feuern, einen von uns einstellen. Wir retten denen das Ding 😉

  3. Hallo 🙂

    Ein sehr schöner Artikel, den du da verfasst hast. Ich habe gerade angefangen, trotz der Warnung und meinem leicht unguten Gefühl, den Artikel der „Zeit“ zu lesen – und bin schon am Anfang etwas unmutig gestimmt: „Auch die sogenannte Hochliteratur wird im Internet von Leuten rezensiert, die nicht zum Kreis der etablierten Literaturkritik gehören. “ Wer sagt denn, dass „etablierte Literaturkritiker“ mehr Gefühl für Bücher, Sprache und das Gefühl der Geschichte haben als wir? Also mal ehrlich…

    Mal abgesehen davon, dass ich die „Zeit“ sowieso nicht lese…aber auf jeden Fall ist dies ein weniger durchdachter Artikel, der doch ziemlich stark in eine Richtung tendiert.

    Dir auf jeden Fall danke für deine zusammenfassende Meinung 🙂

  4. Liebe Bianca,

    danke! Du triffst den Nagel auf den Kopf und ich bin froh drum, dass ich dein Pendant zu diesem tollen Artikel in der „Zeit“ lesen durfte.
    Nachdem ich den Artikel heute morgen von „die Zeit“ gelesen hatte, war ich recht enttäuscht ob solch einer Darstellung von uns Bloggern, aber du bringst es gut auf den Punkt!
    Hut ab und weiter so 🙂

    Liebste Grüße
    Lizzy

  5. Hey,
    ich stimme dir voll und ganz zu und ich fande deine Beitrag sehr gut und verständlich geschrieben.
    Ich finde es sehr frech wie „die Zeit“ uns darstellt. Als ob wir alle nur kostenlos Bücher lesen wollen, bis jetzt habe ich gerade mal ein einziges Leseexemplar erhalten.

    Liebe Grüße, Paula

  6. Ohje, solche Artikel regen mich auch total auf. Danke fürs Wut ablassen und informieren 🙂
    Ich hoffe die Autorin ertrinkt im Buchbloggershitstorm 😀 (Scherz!)

  7. Hallo,
    auch ich finde diesen Artikel ziemlich daneben und irgendwie auch fehl am Platz. Ich bin auch Buch-Bloggerin und mein Ziel ist es in keinem Fall dem Feuilleton (egal in welchem Blatt) irgendetwas weg zu nehmen. Nach all dem was in den letzten Monaten in der Blogger-Welt so kursiert ist, hat das wirklich gerade noch gefehlt.

    Viele Grüße, Rena

  8. Hallo!

    Da hat „Die Zeit“ eine interessante Diskussion angeregt.
    Ich muss ehrlich sagen, ich fand den Artikel gar nicht so schlimm. Ich habe deinen Beitrag bei FB gesehen und schon befürchtet, ich würde mich, zum 2. Mal in dieser Woche, wie Rumpelstizchen in den Boden bohren. Zum Glück ist das nicht passiert!
    Der negative Unterton im Artikel war völlig unnötig und ein bisschen differenzierter hätte es auch sein dürfen. Natürlich gab es einige Stellen die mich aufgeregt haben. Wir alten Nacherzähler, tz! Ja, ja das können wir doch alle am Besten. 😉
    Ich fand es putzig das die Verlage auch ein klein wenig durch den Kakao gezogen wurden. Leider wurde das Gesamtbild (wirtschaftlich und gesellschaftlich) übersehen. Vielleicht hätte die Verfasserin des Artikels mit mehr Reflexion auch diesen negativen Geschmack des Artikels ausgeglichen?
    Wie auch immer, dein Beitrag hat mich zum schmunzeln gebracht. Du hast die besten Stellen rausgepickt. Aber du solltest dich vielleicht lieber auf deinen Besen schwingen, bevor die Feuilletonpolizei kommt. Der Artikel schreit förmlich: Hexenwerk!!!!!!!!!!!!

    (Ich glaube die Ausrufezeichentaste klemmt. Ach ne, die werden bei Bloggern ja automatisch eingefügt, total vergessen!)

    Danke für die Versüßung des Abends!

    Viele Grüße
    Twineety
    !!!!!!!

  9. Hey Bianca

    Kurz und knapp. Beide Daumen hoch! Der Post ist genial! (!!!!!!!!!!!!)
    Der Artikel macht mich einfach wütend. Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll… einfach nur Kopfschütteln. Ich habe bei dem Artikel das Gefühl, dass Frau Michel einen privaten Hass gegen Booktuber und Buchblogger hegt. *lacht*
    Auf jeden Fall habe ‚ich‘ eben wertvolle Lesezeit verschwendet, da ‚ich‘ mir diesen idiotischen Artikel durchgelesen habe. *hust*

    Liebe Grüße
    Katja

  10. ICH bin auch an dem Satz mit dem Ich hängen geblieben. Und auch für mich war das der Punkt, an dem ich begann, mich zu ärgern. Nun, dieses Internet ist halt noch jung. Es wird noch ein paar Jahre dauern bis wir alle gelernt haben, mit den Möglichkeiten, die es uns bietet, umzugehen. Zu diesen Möglichkeiten gehört eben auch zu bloggen und damit Ansichten und Gespräche in die Öffentlichkeit zu tragen, die bis vor kurzem als „nicht druckreif“ abgetan wurden. Ich muss ja nicht betonen, dass ICH genau diese Möglichkeiten großartig finde.

    Genug geärgert, jetzt wird weiter gebloggt.

  11. Eine gute Antwort von dir! 😀Um jetzt mal nicht über MEINE Gefühle zu reden, mache ich mir Gedanken um die Autorin: ich denke, irgendwann mal hat ein Buchblogger ihr irgendwo ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit geklaut und so muss sie es nun verarbeiten.
    Ich jedenfalls (ja, ich!!!!!) lese 1000 mal lieber eine Rezension des Buchbloggers meines Vertrauens in lockerer Aufmachung als die oft sehr zwanghaft professionelle und hochtrabende (und damit auch oft langweilige) Abhandlung eines hochwissenschaftlichen Abrisses ..
    Gut auch, wie du schon sagst, das wir Bücher lesen die wir gern lesen -deshalb sind wir wohl so locker 😀

  12. Danke für deinen Text und die durchaus nachvollziehbaren Gedanken. Ich bin beim Lesen des ZEIT-Artikels fast ausgeflippt, das ist ehc teine totale Frechheit. Ich schließe mich meinen Vorschreibern an, wir sollten uns davon nicht abschrecken lassen. Nie hat jemand behauptet, dass die Buchblogs, die wir so schreiben irgendwie Kritikseiten sein sollen, denn wenn mir ein Buch nicht (!) gefällt, werde ich es ganz sicher nicht auf meiner Seite rezensieren bzw. loben, wenn es nicht stimmt. Man neigt heute glaub ich eher dazu, dass man ein Buch abbricht, dass einem nicht zusagt, als es dann öffentlich zu kritisieren. Wir lesen Bücher, die wir gern lesen, das sagt „die Tipperin“ schon ganz treffend. So ist es.

  13. Liebe Namensvetterin,

    ich habe ja schon auf deiner Facebookseite kommentiert, aber hier nochmal mein Senf dazu. 😉

    Ich bleibe dabei, dass da wohl jemand beleidigt ist, weil sich die Leute nun über Blogs und weniger über den Feuilleton informieren. Aber das sind doch zwei Paar Schuhe, und das Eine schließt das Andere nicht aus.

    Lustig finde ich auch die Feststellung, dass wir ja hauptsächlich Bücher lesen, die uns interessieren. Na ja, wir sind ja keine Journalisten, die ungefragt mit Büchern überhäuft werden und dafür bezahlt werden, dass wir das Buch in einem Medium veröffentlichen, das 100.000e von Lesern hat. Es ist nicht mein Beruf, Bücher zu rezensieren, sondern mein Hobby, das ich neben meiner Arbeit betreibe. Da will ich meine Zeit nicht mit schlechter Lektüre verschwenden. Die Dame ist darüber jetzt nicht wirklich überrascht darüber, oder???

    Und dass eine Rezension subjektiv ist und die Meinung des Lesers widerspiegelt, könnte ganz eventuell auch erklären, wieso so oft das Wort „ich“ in einer Rezension vorkommt. Das wiederum könnte auch erklären, wieso wir hochgepriesene Bücher trotzdem auch mal schlecht bewerten, wenn sie uns nicht gefallen haben.^^ Will sie uns damit eigentlich sagen, dass Journalisten Bücher per se gut bewerten, nur weil sie grad angesagt sind? Also so nen kleinen Schuss hat die Frau ja schon…

    Ich finde den Bericht teilweise sogar amüsant, aber natürlich ist der Unterton schon ziemlich unverschämt. Dadurch, dass nun viele Blogger darüber berichten, erhält die gute Ana-mit-einem-N-weil-sie-so-hip-ist jetzt aber auch die Aufmerksamkeit, die sie gar nicht verdient hat.

    Liebe Grüße

    Bianca

  14. Uh, oh man… Ich weiß gar nicht so genau, was ich dazu sagen soll.

    Irgendwie hielt ich die Zeit mal für eine der wenigen Ausnahmen unter dem ganzen produzierten Müll – insbesondere für’s Onlineformat – der immer mehr Bild-Niveau erreicht.
    Scheinbar scheint die Zeit jetzt auch auf diesen Zug aufzuspringen.

    Das ist schon die zweite total Entgleisung, die sich die Zeit innerhalb kürzester Zeit leistet… Anfang der Woche waren nämlich alle Handballer AFD’ler/Rechte/Rassisten…

    Also was ist dann ein Handballspielender Buchblogger nach Meinung der Zeit?

    Ein narzisstischer Nazi der von der Buchbranche ausgenutzt wird, am besten von irgendwelchen Rechtspopulistischen-Nischenheinis,um deren Gedankengut und irgendwelche Zitate von AfD und Konsorten ins Gespräch zu bringen? Denn je mehr im Gespräch desto besser?

    Also ja wohl eine absolute Horror-Kombination, die man dringend Verhindern muss. Vielleicht sollte jemand eine Bürgerbewegung gründen, die dafür sorgt, dass bloß niemals ein Buchblogger mit dem Handball in Berührung kommt – oder umgekehrt?
    Ach wobei – ist ja alles Meinungsfreiheit.

    Hmpf.

  15. Aus deinen vielen „Ichs“ hättest du genauso gut ein „Wir“ machen können, denn ich glaube vielen ging es so wie du beschreibst nach dem Lesen des doofen Artikels.

    Ich habe bis jetzt noch nicht verstanden, was der Anlass der „Zeit“ für so einen Artikel sein könnte. Vielleicht haben die auch mal gemerkt, dass die Leser sich nicht mehr für „klassische, gehobene“ oder wie auch immer Literaturkritik interessiert. Dass den meisten Lesern Stil-/Grammatik oder was auch immer so kritisiert wird ziemlich egal sind, wenn das Buch berührt und man von gleichgesinnten Lesern Empfehlungen bekommen kann, anstatt von Leuten mit denen man sich absolut null identifizieren kann.
    Wenn die Autorin der „Zeit“ dann ihren Ärger in einem Onlineartikel so Luft machen muss, kann sie einem wirklich nur noch Leid tun. Vielleicht sollte sie deinem Vorschlag folgen und wirklich unter die Blogger gehen…

  16. Mein Favorit in dem Artikel war ja dieses halbbeleidigte „Leute holen sich Lesetips aus den Blogs und nicht mehr von Buchhändlern oder dem Feuilleton. Weil das ja viel einfacher ist und man dann nicht mehr mit Menschen reden muss.“ Öh, 1. Leute haben sich noch nie nur Tips von Buchhändlern geholt. Früher hat man Freunde gefragt, heute gibt es Blogs von Lesern mit ähnlichem Geschmack. Und 2. nicht mehr mit Leuten reden? Newsflash, Zeit! Blogger sind Leute. YouTuber sind Leute. Twitterer sind Leute. Und wir reden miteinander.

    Aber hej, zumindest hab ich über diesen Beitrag auf diesen Blog gefunden. Also werte ich den Artikel mal positiv 😉

    1. Grad dazu: Ich hab wahrscheinlich NIE so viel vorher über Bücher geredet wie mit anderen Bloggern und Buchhändlern. Wir sind vielleicht nicht die ganz typischen Buchkäufer, aber wenn jemand nicht mehr mit Buchhändlern redet außer uns, wer denn dann?

      VG
      Sandra

  17. Bei allem nachvollziehbaren Ärger finde ich deinen Beitrag viel zu polemisch und vor allem seinerseits viel zu verallgemeinernd. Beispielsweise hier:
    „WIR sind ein modernes Medium, ein Teil der Jugendkultur, keine Tageszeitung und keine professionellen Germanistikprofessoren und anstatt euch darüber zu beschweren, WIE wir unsere Liebe zum Lesen – einem der großartigsten Güter unserer Welt – ausleben sollten alle lieber froh sein, dass wir unsere Zeit nicht damit verbringen Drogen an der nächsten Staßenecke zu verticken, ein Flüchtlingsheim abzufackeln und danach ein paar Katzenbabies zu ertränken.“
    Zum einen ist dein „wir“ tatsächlich genauso unangebracht wie die Verallgemeinerung der Zeit-Journalistin, denn zumindest mein Blog ist bestimmt kein Teil der Jugendkultur und es gibt ja durchaus Literaturwissenschaftlern unter den Bloggern, ebenso wie es durchaus Blogger mit professionellen journalistischen Ambitionen gibt. Und das ist auch deren gutes Recht. Und was das alles mit Drogendealen zu tun haben soll und warum Zeit-Journalisten froh sein sollten, dass du keine kriminelle Karriere einschlägst – darüber solltest in erster Linie du selbst froh sein – ist mir ein Rätsel.
    Unangemessen finde ich auch den Schluss: „Falls ein Zeit-Mitarbeiter über diesen Artikel stolpern sollte – ich war dem klassischen Journalismus immer zugetan, auch wenn er eines düsteren Tages ausstirbt und ihr bald alle umschulen müsst. Trotzdem ist so ein kleiner Verriss nicht die feine Art und Hexenjagd ist sowieso out … Ihr könnt ja mit dem Buchbloggen beginnen. Doch seid gewarnt: So ein Blog ist viel Arbeit.“
    Mal abgesehen, dass der Begriff „Hexenjagd“ hier völlig überzogen und deplatziert ist, weiß ich nicht, worauf du mit deinem Hinweis auf das Aussterben des Journalismus hinaus willst und mit dem Hinweis auf die bald nötige Umschulung. Worauf willst du damit abzielen? Zudem ist es doch gar nicht gesagt, dass klassischer Journalismus völlig ausstirbt, das ist sogar ziemlich unwahrscheinlich, es ändert sich das Medium, aber professioneller Journalismus und auch professionelle Buchkritik wird immer dringend notwendig sein und wird auch weiterhin seinen Markt haben, in welchem Medium auch immer.

  18. Gott! Da kan man echt nur den Kopf schütteln! Ich habe das gestern schon mitbekommen und mich tierisch aufgeregt. Warum muss man alles immer so schlecht machen? Wahrscheinlich sehen die sich durch uns bedroht und deshalb müssen die sich so auskotzen. Ich liebe, was ich tue und ich tue es mit ganz viel Sorgsamkeit und Hingabe. Ich lese ein Buch mit Begeisterung – so sollte es ja auch sein – und mache mir viele Gedanken um das Werk selbst, welche Wortwahl ich in der Rezension benutze, an welche Gesprächspartner sich ein Beitrag richtet etc. Der große Unterschied zu uns Bloggern ist: Wir lesen und werden mit einem buchigen Abenteuer bezahlt – übrigens nimmt auch nicht jeder Blogger Rezensionsexemplare an, sondern kauft Bücher von seinem eigenen Geld, dass man da natürlich nur Bücher liest, von denen man ausgeht, dass sie einem gefallen ist ja wohl klar – was machen große Zeitungen hingegen? Quälen sich teilweise durch Bücher und stampfen es danach in den Boden. Sie bekommen das Buch gestellt und für ihre Meinung Geld – ist das etwa besser und zeugt von einer besseren und anspruchsvolleren Meinung? Ich denke wohl nicht.

    Ich bin echt enttäuscht, dass hier so mit Bloggern umgegangen wird.

  19. Ich kann eigentlich nichts weiter tun, als respektvoll meinen (zumindest imaginär vorhandenen) Hut zu ziehen und Dir in eigentlich allem zuzustimmen. Ich finde grandios, wie treffend Du und einige andere Blogger das auf den Punkt gebracht haben! 🙂
    (Und gleichzeitig schäme ich mich: Gleich 4 Ich’s in diesem Kommentar und mindestens ein Ausrufezeichen. Tztztzzzz…)

    Liebe Grüße
    Jule

  20. „Fast am Rande wird natürlich auch das grammatikalische Geschick der Blogger kritisiert.“ Wenn ich „Der Blogger ließt und rezensiert, was ihm/ ihr interessiert“ lese, dann wird zum einen das grammatikalische Geschick vollkommen berechtigt kritisiert, zum anderen wurde aber vergessen, das orthografische Geschick zu kritisieren. Genauer: Im Fall Deines Textes kann man beides mit Berechtigung kritisieren. Ansonsten ist Dein Text keinen Deut besser als der Text der Zeit-Autorin, nur dass Du mit der deutschen Sprache wesentlich schlampiger umgehst. Denn Du maßt dir an, für alle Menschen zu sprechen, die im Internet über Bücher schreiben, so wie Anna Maria Michel alle über einen Kamm schert.

  21. Liebe Bianca,

    danke für deinen engagierten Post.
    Wisst Ihr, wer vor meinem geistigen Auge immer aufploppt, wenn ich „etablierte Literaturkritik“ höre? Marcel Reich Ranicki! Der hatte definitiv keinen germanistischen Abschluss (ich habe seine Autobiografie gelesen, ho ho!) und der wars, der die Buchkritik in Print vollständig ruiniert hat. Der baute keine Nachwuchsförderung auf, ließ niemanden neben sich hochkommen und krakeelte überall herum, dass man kein Fachmann sein braucht, um über Bücher zu sprechen – und das noch ganz bequem im Fernsehen. Da brauchte man noch nicht mal dieses sperrige Monstrum – DIE ZEIT – zu wuchten. Danke, Marcel! Finden wir auch. Wer etablierte Literaturkritik will, soll den Begriff schützen, eine Ausbildung dazu basteln und vor allem …. Stellen dafür schaffen.
    Aber das besser schnell. Kann nämlich sein, dass manche*r Buchblogger*in schon vorher bei den Lesern angekommen ist.

    Liebe Grüße,
    Franziska

  22. Danke für deinen tollen Post! Ich hab mir den Artikel der Zeit nicht durchgelesen und werde es auch nicht tun – die Zitate reichen mir völlig. Ich werde mich bestimmt nicht für mein Hobby rechtfertigen. Ich schreibe über Bücher, weil ich es gerne tu – fertig 😀

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Nici

  23. Zuerst einmal muss ich sagen, dass diese „Feuilleton versus Blogger“-Diskussion seit einiger Zeit recht ermüdend ist. Es gibt richtig gute Blogger*innen, die etwas zu sagen haben, individuell, mal originell, mal sachlich und mal aus spannenden und ungewöhnlichen Blickwinkeln gesehen. Dann gibt es aber auch ganz furchtbare „Glitzerpupsi’s FantasyBookWorld“-Blogger*innen, die meinen, Floskeln, eine ellenlange Nacherzählung plus zweieinhalb nichtssagende Sätze wie „Das Ende hat mir gut gefallen..“ oder „Mir hat das Buch nicht gefallen, weil mir der Protagonist unsympathisch war“, seien gleichzusetzen mit dem Begriff „Rezension“.
    Genau so übt sich die „etablierte Literaturkritik“-Szene oftmals in narzisstischen Handlungsweisen, und sei es nur durch den eigenen Text, der oftmals wenig über das Buch sagt und letztendlich zu einem ein- oder zweispaltigen Masturbatorium der (Pseudo-)Eloquenz verkommt, anstatt dem Leser zu vermitteln, womit er es zu tun hat bzw. haben könnte.
    Oder um es floskelhaft zu sagen: Es gibt überall solche und solche.

    Ebenso ermüdend ist es allerdings auch, dass sich unzählige Blogger bei einem solchen Artikel wie dem hier diskutierten sofort angesprochen fühlen und sich in Rechtfertigungsrundumschlägen üben.
    Ja, in der Tat ist die überwiegend abfällige Tonart, die die „Zeit“-Redakteurin in ihrem Artikel anschlägt, keinesfalls erbaulich. Doch ich glaube, dass die mitunter polemischen Töne, die Du in Deinem Artikel anschlägst, hier wohl kaum einen konstruktiven Beitrag leisten werden, um a) die Situation und b) den Ruf der Blogger in irgend einer Weise zu verbessern.
    Mir ist zudem auch bewusst, dass Du Deinen Artikel in einem recht emotionalen, gar aufgebrachten Zustand geschrieben hast – dennoch solltest Du Deine Artikel vor der Veröffentlichung noch einmal intensiv nach Fehlern durchsuchen und diese korrigieren, denn – ohne Dir nun auf den Schlips treten zu wollen – gerade obiger Artikel strotzt nur so von Komma-, „dass/das“-, und Rechtschreibfehlern und besitzt zahlreiche schräge Grammatikfehler. Zudem sollte man sich bei Fremdwörtern zu hundert Prozent sicher sein, wie man sie schreibt (Du meintest wohl „Pendant“ statt „Pondon“). Damit erweist Du der gesamten Literaturbloggerszene bzw. deren Ruf einen Bärendienst. Du beißt mit Deinem Artikel zurück, und die Art des Bisses macht Dich noch angreif- sowie verwundbarer.

    Muss man sich also beleidigt/verärgert aufs Podest zu stellen und sich lautstark über die (vermeintliche? tatsächliche?) Arroganz der etablierten Literaturkritiker*innen äußern? Oder ist ein besserer Konter nicht der, mit möglichst guten, fehlerfreien und aussagekräftigen Artikeln zu brillieren? Ganz unabhängig davon, ob sie nun „fachlichen“ Vorgaben entsprechen oder schlichtweg „einfach nur lesenswert“ sind?

    Ich kann sämtlichen Blogger*innen nur raten, ihre Statements in Form von Inhalten zu setzen.

  24. Dieser Zeitartikel ist doch einfach nur lächerlich. Die Dame hat sich ein paar Aspekte über Buchblogs herausgegriffen und ist dann darauf herumgeritten. Anderes, was ihr Weltbild aber stören könnte, hat sie weggelassen. Es geht ihr nicht darum ein Phänomen, nämlich die Buchblogs, zu beleuchten, sondern eine Meinung (Buchblogs sind doof, Buchblogger sind Egozentriker) zu vermitteln, eine Meinung, die ja noch nicht einmal ihre eigene seine muss. Da sie ja vermutlich vom Zeitverlag dafür bezahlt wird, ist die Schlussfolgerung, dass sie beauftragt wurde einen der Meinung der Zeit entsprechenden Artikel zu verfassen, naheliegend. Ja, Freiheit ist was anderes und die Verfasserin des Zeitartikels kann einem eigentlich Leid tun.

    Ich habe unter dem Zeitartikel einen Kommentar abgegeben, der vielleicht auch freigeschaltet wird, den ich jetzt aber einfach noch einmal hier darunter kopiere:
    —————————————————
    Ich, ich, ich!!! Mit drei Ausrufezeichen!!! Ja genau so würde ich das auch beschreiben, zumindest gilt das für meinen eigenen Buchblog. Mit Verwunderung habe ich aber feststellen müssen, dass dieser in ihrem abschreckenden Artikel überhaupt nicht als schlechtes Beispiel erwähnt wird…schlampig recherchiert!!!
    Nein, ich lese keine Buchblogs und auch keine Feuilleton-Artikel. Ich lese Bücher, mache mir dann unverschämterweise meine eigenen Gedanken zu dem Gelesenen, und, sozusagen der Gipfel der Unverfrorenheit, veröffentliche ich diese Gedanken in meinem Buchblog!!!
    Schon klar, das ist ein eklatanter Verstoß gegen das Gesetz der „Deutungshoheit durch Leitmedien“, aber was soll’s, frage ich mich? Mit der ist es eh nicht mehr weit her im Zeitalter des Internets.
    Und!!!
    Nicht Rezensionsexemplare oder Chefredakteure und Ressortleiter entscheiden über die von mir besprochenen Bücher, sondern, sie ahnen es schon: Ich, ich und ich!!!
    Aber, was dem Fass den Boden heraus schlägt, ist nicht die dilettantische Kommasetzung, die man in jedem meiner Artikel antreffen kann, sondern der Titel des Blogs: „Das beste Buch der Welt“, dessen Link ich ihnen jetzt nicht länger vorenthalten und dessen eingehende Lektüre ich jedem ernsthaft kulturell Interessierten wärmstens ans Herz legen will: http://DasBesteBuchDerWelt.de
    Dieser Blog wird ihr Leben verändern!!!
    ———————————————–

  25. Bin eben durch Zufall auf den wunderschönen Artikel der „Zeit“ gestoßen. Meine Gefühle fuhren wirklich Achterbahn, als ich die Wörter in mich augesogen hatte. Und dann stieß ich auf deinen Artikel.
    Und ich kann nur eines sagen
    Du!!!! hast es erfasst.
    Wie Crischo schon sagte, ist das einfach alles lächerlich. Vom ersten Wort bis zum letzten Punkt. Ich hoffe so sehr, dass es sich hierbei um einen Scherzartikel handelt. Aber leider ist der 1. April noch etwas hin.

    So und jetzt versenk ich Katzenbabys im Rhein und dreh mir ein paar Joints die ich an kleine Kinder verticker
    (P.S das war ein scherz xDD)

    Buchige Grüße und ein hoch auf Uns!!!
    Lilly

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