[Rezension] „Weihnachtszauber in Hammaburg“ von Cornelia Funke

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  • Titel: „Eine Geschiche aus der Spiegelwelt: Weihnachtszauber in Hammaburg“
  • AutorIn: Cornelia Funke
  • Genre: Fantasy, Märchen
  • Seitenstärke: 200 Seiten
  • Die „Reckless“-Reihe:

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inggdexbuchzitat.jpgJacob schloss nicht leicht Freundschaft. Das war auf hinter dem Spiegel nicht anders. Aber mit Fuchs war es so leicht, als wäre sie ihm schon durch die Träume seiner Kindheit gefolgt.
Seite 20

klappentext.jpgNeues von Cornelia Funke als vorweihnachtliches Geschenk für ihre digitalen Fans und Leser!

In dieser bisher unveröffentlichten weihnachtlichen Kurzgeschichte von Cornelia Funke besuchen Jacob und Fuchs, Figuren aus Cornelias RECKLESS-Romanen, das Ebenbild Hamburgs in der Spiegelwelt. Und wann sonst ist ein Besuch dort schöner als zu Weihnachten?

(Dies ist der Text aus dem vergangenen Jahr, das E-Book ist aktuell leider nicht erhältlich. Aber Weihnachten naht und vielleicht dürfen wir uns an diese oder eine andere Weihnachtsgeschichte aus der Spiegelwelt erfreuen?)

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„Weihnachtszauber in Hammaburg“ ist eine niedliche, zauberhafte Kurzgeschichte, die vor Einsetzen von „Reckless – Steinernes Fleisch“ spielt. Seit beinahe eineinhalb Jahren sind Jacob und die Füchsin ein unzertrennliches Team und suchen gemeinsam nach Zauberdingen, die überall in der Spiegelwelt verborgen sind.

Es ist der 21. Dezember, auch hinter dem Spiegel, in der verzauberten Welt in der alle Märchen wahr sind und in der Magie ganz normal ist, herrscht Weihnachsstimmung. Jacob Reckless, seines Zeichens Schatzjäger für Zauberdinge, und seine Gefährtin Fuchs sind in Hammaburg unterwegs.

Fuchs glaubt, sie sind auf der Suche nach einem Fisch, der in den Kanälen schwimmt und Wünsche erfüllt. Aber Jacob hat andere Pläne …

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Ich liebe die „Reckless“-Bücher einfach von ganzem Herzen und ich verschlinge alles, was ich über Jacob und die märchenhafte Welt jenseits des Spiegels in die Finger bekomme! Kein fantastischer Ort hat mich so sehr in seinen Bann geschlagen, wie die Spiegelwelt es tut. Nicht einmal Hogwarts möchte ich so gern besuchen, wie ich einmal durch die Straßen Schwansteins schlendern möchte oder durch den Schwarzen Wald spazieren will, immer auf der Hut vor dem gruseligen Schneider und ein Hexenhäusschen würde ich mir nur aus sicher Distanz ansehen. Ach, wie gern würde ich die Spiegelwelt bereisen: von Lothringen über Moskva bis hin nach Nihon. Und ich möchte all den Helden aus der „Reckless“-Reihe begegnen: Chanute und Valiant, Robert Dunbar und natürlich Jacob und Fuchs.

Aber bis ich endlich einen Spiegel gefunden habe, der ein Tor in die Märchenwelt verbirgt, werde ich mich mit den Geschichten gütlich tun, die Cornelia Funke aus der Spiegelwelt zugeflüstert bekommt.

Dieses Mal führt unsere Reise uns und unsere Helden nach Hammaburg, dem Zwilling hinter dem Spiegel meiner Lieblingsstadt Hamburg – was schon mal einen kleinen Freudentaumel in mir verursacht hat.

Der Schreibstil ist ganz Cornelia Funke: voller Wortzauber und Bildgewalt, anders als in den „Reckless“-Büchern schlägt sie dieses Mal jedoch weniger düstere Töne an, es weihnachtet und die Spiegelwelt wirkt geradzu beschaulich.

Im Verlauf der Geschichte lernen wir einen weitaus jüngeren Jacob kennen, da er Fuchs erst vor eineinhalb Jahren aus der Falle befreite müsste er etwa 14 oder 15 Jahre alt sein, während der Handlung der „Reckless“-Reihe ist er bereits Mitte Zwanzig. Es ist einfach wunderschön sich vorzustellen wie dieser Junge, gemeinsam mit seiner treuen Freundin Fuchs (damals noch ein ziemlich junges Mädchen) durch die weihnachtlichen Straßen Hamburgs – Verzeihung, Hammaburgs schlendert …

Fuchs glaubt, dass sie auf der Suche nach einem Zauberdings sind, aber Jacob möchte dem Schiffsbaumeister Julius Brahms einen Besuch abstatten, denn es gilt jemandem eine ganz besondere Weihnachtsfreude zu machen …

fazit.jpgIch liebe die Reckless-Welt einfach von Herzen. Die Geschichte ist niedlich, ruhiger, weniger düster als die „Reckless“-Bücher und damit gerade zu perfekt für die nahende Weihnachtszeit.

Es ist echt schade, dass ich das Büchlein nur als E-Book habe und es mir nicht ins Regal stellen kann, die Printausgabe war extrem streng limitiert und nur als Geschenk zu bekommen. Trotzdem bin ich froh, das man mit dem E-Book eine kleine Reise ins weihnachtliche Hamburg machen durfte und das ich die ersten kleinen Annährungen zwischen Jacob und Fuchs miterleben durfte.

fünfherzen

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