[Blogger im Interview] Nadja und Steffi von „Schlunzen-Bücher“

Seit gegrüßt, holde Leseratten!

Heute möchte ich euch nicht einen, sondern gleich zwei besondere Blogger vorstellen: Steffi und Nadja, besser bekannt als Summi und Naddlpaddl. Die beiden jungen Damen sind die Bloggerinnen hinter dem Blog „Schlunzenbücher“ , auf dem die beiden gemeinsam seit August 2013 bereits 496 (laut eigenen Angaben fast immer sinnvolle) Artikel veröffentlichten. Ihnen folgen 400 Leser auf GFC, 587 nach oben gereckten Daumen auf Facebook und noch einigen anderen Followern auf anderen Plattformen. Doch nun genug den Zahlen gefröhnt, hier gehts schließlich um die beiden charmanten Ladys!

11095238_10203809107732614_141618819_n11099737_10203809107692613_563863754_nSteffi ist achtundzwanzig Jahre jung und Nadja ist „immer so alt wie das Jahr“. Steffi kann sich nämlich nie merken, wie alt Nadja ist oder wird, und ihre Mutter sagte mal „Nadja wird immer so alt, wie das Jahr“ – weil sie nämlich 1990 geboren wurde. Also ist sie jetzt aktuell 24 und wird dieses Jahr – 2015 – 25 Jahre alt.
Steffi arbeitet ganz unspektakulär bei einer Stadtverwaltung als Assistentin der Geschäftsführung. „Nebenbei“ ist sie noch Mutter von 2 kleinen Jungs, die ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Und dann gibt es da neben dem Bloggen noch das ein oder andere Hobby, was sich auch langsam ganz schön zeitintensiv darstellt.
Nadja ist Fachfrau für Systemgastronomie und in einer Filiale von McDonalds die zweitwichtigste Person. Ohne sie geht da nicht viel. Sie selbst bezeichnet sich gerne als „Burgerbrater in der Krossen Krabbe“. Und nebenbei erhielt sie noch den ehrenvollen Titel der Ersten Nanny von Steffis Kindern.

11139589_10203809162293978_1606097325_nDie beiden würden aktuell am allerliebsten im futuristischen Chicago aus Veronica Rohts „Bestimmung“-Trilogie leben. Nadja erhebt zwar Einwände „Harry Potter“ passe immer als Antwort, aber die beiden Schlunzen konnten sich dann doch auf „Die Bestimmung“ einigen. Beide sind nämlich ziiiiieeeeeeeemlich verliebt in Four. (Wie ich auch, aber um meine geheimen Liebschaften geht es hier nicht ;))
Es ist den Mädels sogar egal ob sie auf der Flucht sein müssen, Hunger leiden, nicht duschen können – wobei sich an dieser Stelle bei Nadja und Steffi die Frage auftut: ja… warum sind denn deren Haare nicht schmierig??? – oder was auch immer . Hauptsache Four ist bei uns! Die Schlunzenschwestern wären sogar bereit, das Divergent-Schnuckelchen zu teilen. Schließlcih machen sieim wahren Leben ja auch. Okay… wartet mal… Nee!doch nicht… zumindest die Männer bleiben jeweils da, wo sie hingehören. Aber alles andere teilen die Freundinnen, nicht nur ihren Blog.

Wenn wir schon dabei sind: Eigentlich weiß keiner mehr so genau, warum Steffi und Nadja letztlich zusammen mit dem bloggen begannen, es stand immer außer Frage. Wo sie sich bereits immer die Bücher teilten, sowie einen Vorablesen-Account, später einen Lovelybooks-Account und die Männer, war es einfach eine Selbstverständlichkeit, als das Bedürfnis zum Bloggen erwachte, dass auch diese Mission gemeinsam bewältigt wurde.
„Wir haben keine klassische Rollenverteilung. Und wir sind gleichberechtigt.“, erklären die beiden Bloggerinnen. Beide haben einen Administrator-Account und jede schreibt das, wozu sie grade Lust hat.
Beide rezensieren das Buch, das die jeweilige Leseratte gerade verschlungen hat – auch wenn die andere dieses Buch bereits vorgestellt hat. Nadja und Steffi bewerben sich unabhängig voneinander für Blogtouren und wenn sie welche veranstalten, dann übernimmt meist eine der Mädels die Schirmherrschaft. Man kann allerdings sagen, dass generell Nadja ehr an Blogtouren teilnimmt, während Steffi für die wöchentlich wiederkehrenden Aktionen, zum Beispiel Asaviels „Gemeinsam Lesen“ zuständig ist.

Trotz unabhängigem Arbeiten stehen die Schlunzen immer hinter dem, was die andere macht – ohne sich dabei gegenseitig zu kontrollieren.
Gemeinsam schreiben sie eigentlich nie… Wobei… Steffi erlaubt sich öfter mal einen kleinen Spaß. Wenn sie weiß dass Nadja grade am Blog arbeitet, geht sie einfach in den Beitrag rein und schreibt darin herum. Meist steht dann in großen roten Lettern plötzlich mitten im Beitrag „Deine Mama stinkt nach Pipi“ oder ähnliches. Aber Nadja nimmt es mit Humor. Und wenn es ihr mal nicht auffällt, löscht Steffi es schnell wieder, bevor die Leser des Blogs solche Parolen zu sehen bekommen und sich wundern. Das heißt für uns Leser von „Schlunzenbücher“: Augen auf! Vielleicht entdecken wir ja mal einen solchen kreativen Erguss von Steffi? 😉

11128490_10203809163694013_1009570245_nFragt man die zwei, worauf sie besonderen Wert beim Bloggen legen, erhält man eine klare Antwort: „Wir wollen Spaß haben und haben keine hohen Ansprüche. Bei uns darf auch mal ein Rechtschreibfehler vorkommen, und wenn man zu einem Buch nicht viel zu sagen hat, hat eine Rezension auch mal nur ein paar Zeilen. Und wenn wir grade nicht viel Lust zu lesen oder zu rezensieren haben, gibts auch mal ne ganze Weile nicht außer gemeinsam Lesen. Wir sind da echt stressfrei.“
Nadjas Lieblingsbuch ist „Harry Potter“ – Ende der Durchsage. Mehr hat sie dazu nicht zu sagen. Steffi liebt zwar auch Harry Potters Abenteuer, und auch ganz viele andere Bücher in aus diesem Genre, aber nachhaltig verändert wurde sie durch die „Millenium“-Trilogie von Stig Larsson, obwohl das eigentlich überhaupt nicht ihr Genre ist… Trotzdem sind die Bücher ihr persönlicher „Allzeit Bestseller“, eine Trilogie die sie einfach nicht vergessen kann, und von der Steffi sich wünschen würde, sie noch nicht gelesen zu haben. Nur um in den Genuss zu kommen, die Bücher ein weites mal zum ersten Mal lesen zu können.
Bei der perfekten Lektüre legen Steffi und Nadja vor allem wert auf das Äußere. Ein Hardcover mit Schutzumschlag sollte es sein. Und es muss ich gut anfühlen: Erhabende Prägung mit filigraner Schriftart und Glitzer – schließich sind sie ja Mädchen. 😉

„Welchem Buchcharakter ähnelt die jeweils andere am ehsten?“, frage ich die Schlunzen. Vollkommen spontan antwortet Nadja: „Steffi ist am ehesten Ron Weasly, bisschen begriffsstutzig und vergesslich. Der ist immerhin auch so ein bisschen dämlich. Nur hat sie keine roten Haare!“, und wäre Till Schweigers Film „Honig im Kopf“ ein Roman, dann wäre Steffi der Opa mit Honig im Kopf. Und von sich selbst sagt sie, sie sei Hagrid ohne Bart. Aber daran arbeitet sie aktuell…

Ich finde übrigens das Nadja mich irgendwie an den Heffalump erinnert … das Viech aus Winnie the Pooh, ihr wisst schon. 😉

Besonders beeindrucktend, daran, dass die zwei gemeinsam bloggen ist die Tatsache, dass sie einander hasse und Steffi bittet inständig darum, irgendjemand möge sie von dem Monster namens Nadja befreien.
Das ist natürlich nur Spass! 🙂 Die beiden Bloggerinnen kennen sich schon so lange, dass keine mehr genau weiß, wie sich eigentlich kennen gelernt haben, kurz haben sich die beiden aus den Augen verloren, doch seit 2008 sind sie absolut unzertrennlich. Tagein tagaus machen sie alles zusammen: auf dem Sofa liegen, frühstücken, lesen, auch bloggen sie zusammen, sie kochen gemeinsam und teilen auch ihre Klamotten. Zwar jede einen eigenen Partner und auch einen eigenen Wohnsitz, aber das ist rein formell – wenn man es genau sieht, wohnt Nadja (mit Freund) mehr oder weniger bei Steffi.
„Wir fahren zusammen in die Sauna, schwimmen, shoppen, um genau zu sein könnte man meinen dass in Wirklichkeit WIR schon jahrelang verheiratet sind und dass mein Mann nur der Form halber auf dem Papier auftaucht.“, erzählt Steffi.
Man könnte die Beiden aber auch für siamesische Zwillinge halten. Es geht soweit, dass die Eltern die jweils andere Schlunze breits als Tochter anektiert haben.

Abschließend noch eine Ansage von den Schlunzen-Mädels an euch: „WIR LIEBEN EUCH ALLE!!!! Wir wollen den Weltfrieden, keine hungernden Kinder in Afrika und der Dritten Welt. Wir wünschen uns Frieden, Essen und gutes Wetter für alle Menschen auf der Welt.
Hahaha … 😀
Mehr fällt uns schon nicht mehr ein. Für eine Miss-Wahl sind wir wohl nicht geeignet, denn uns würde allein schon die Ideen für die Dankesrede fehlen.
Wir bedanken uns auf jeden Fall bei dir, Bianca, dass du unser sinnloses Geschwafel hier gelesen hast, und dies sogar veröffentlichst. Du hast gesagt wir sind zwei Urgestalten und du erwartest dir von uns ein bisschen Spaß bei der Beantwortung dieser Fragen. UNS hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Wir hoffen, dir auch. Wir sind einfach so – wir müssen uns weder für dich noch für andere verstellen. Wir haben Spaß an dem was wir tun, und das dürfen gerne alle wissen.“

Dem kann ich mich nur anschließen. Steffi und Nadja sind ein furchtbar lustiges Gespann. Ich bin ja schon quirlig und hibbelig, aber die beiden sind einfach eine kleine Naturgewalt und es macht Spaß, an ihrem Bücherleben teilhaben zu können. Über einen Besuch freuen sich die beiden bestimmt. Zu den Schlunzen.

Liebe Grüße,

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