[Autoreninterview] Mit Jennifer Jäger

Hallo, ihr Lieben!

1385409_523069071108481_68479810_n-2Heute gibt es von mir ein besonders Schmankerl für euch. Und zwar ein Interviw mit der Autorin Jennier Jäger. Neben dem Schreiben von Büchern wie zum Beispiel „Saphirtränen“ und „Traumlos“, widmet sie sich auch ihrem Blog (Schaut doch mal vorbei: Blog | Jennifer Jäger).

  • Wer ist Jennifer Jäger? Stell dich bitte kurz vor und nenne eine einmalige Eigenschaft von dir.
    Ich wurde am 16.11.1992 geboren und spreche sowohl pfälzisch als auch fränkisch. Eine einmalige Eigenschaft? Uff, das ist schwierig… Vielleicht meine Begeisterungsfähigkeit für alltägliche Dinge?
  • Was tust du immer, bevor du anfängst eine Geschichte zu schreiben? Oder legst du einfach drauf los?
    Ich lege einfach los – und plotte, nachdem ich die erste Szene geschrieben habe. – Wie kommst du auf die Ideen für Figuren, Handlungen oder Unterhaltungen? Wenn ich das wüsste… Mir kommt eine Szene in den Kopf und diese muss ich aufschreiben. Ausgehend von dieser entwickle ich dann die Figuren und die Geschichte. – Wer ließt deine Geschichten als erstes? Mein Freund… Er ist ein verdammt ehrlicher Kritiker.
  • Bist du ehr Kaffeetrinker oder gehörst du zu den Teetrinkern?
    Ich kann Kaffee ehrlich gesagt nicht ausstehen, habe aber eine riesige Teesammlung. Also ganz klar: TEE!
  • Gibt es eine besondere Erinnerung, die du mit einem deiner Bücher verbindest und die du mit uns teilen möchtest?
    Mein erster Roman „Melodie der Finsternis“ (nicht mehr erhältlich) lag damals im Würzburger Hugendubel, nachdem ich dort nachgefragt hatte, ob sie ein paar Bücher auslegen würden. Ich war noch sehr jung und das war für mich ein riesiger Erfolg. Als meine Mutter dann für eine Bekannte ein Exemplar im Laden kaufen wollte, meinte die Verkäuferin an der Kasse, dass das Buch sogar von einer Würzburger Autorin sei. Die Antwort meiner Mutter: „Ich weiß, sie ist meine Tochter.“ Als meine Mama mir das erzählt hat, habe ich mich total gefreut.
  • Schreibblockade! Hast du damit schon Erfahrungen gemacht? Was tust du dagegen?
    Ohja, ich kämpfe quasi jeden Tag damit und habe bisher erst ein Heilmittel gefunden: einfach losschreiben! – Welche Figur aus deinen Büchern hättest du gern als beste Freundin/ als besten Freund? Macy! Für mich verkörpert Macy alles, was eine beste Freundin haben muss.
  • Fällt es dir schwerer ein Buch zu beginnen oder zu beenden?
    Es fällt mir schwer, ein Buch zu beenden. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, als wäre damit alles vorbei… – Wenn man dich in deiner Kindheit nach deinem Traumberuf gefragt hat … … hat man immer eine andere Antwort erhalten. Detektivin, Archäologin, Tornado-Jägerin, Meteorologin, Lehrerin.
  • Was macht dir besonder Spaß, am Autorenleben und was nervt manchmal vielleicht ein bisschen?
    Ich liebe es, begeisterte Leser zu treffen oder Nachrichten von ihnen zu erhalten. Wenn mir jemand schreibt, dass er wegen mir mit dem Schreiben begonnen hat oder meine Bücher ihm durch eine schwere Zeit geholfen haben, lächle ich die nächsten Wochen ununterbrochen. Was mich allerdings leider ein wenig nervt, sind „falsche Freunde“, die sich jahrelang nicht gemeldet haben und plötzlich wieder aus der Versenkung auftauchen. Oder Menschen, die mich nur auf meine Bücher reduzieren.
  • Welches Buch hat dich besonders beeindruckt oder geprägt? Inwiefern?
    Harry Potter! Diese Roman-Reihe hat eine ganze Generation geprägt und zusammengeschweißt. Dass ein Buch so etwas erreichen kann, hat mich so beeindruckt, dass ich selbst schreiben wollte.
  • Welcher Ort, den du in deinen Büchern beschreibst, gefällt dir am besten und warum?
    Eigentlich mag ich fast alle Orte, die ich in „Saphirtränen“ beschreibe. „Traumlos“ ist eher keine Welt, in der ich gerne leben würde…
  • Welche Frage würdest du dir selbst in einem Interview stellen und wie würdest du sie beantworten?
    Das ist eine ziemlich gemeine Frage! Ich würde mich wohl fragen, ob ich irgendwann vom Schreiben leben möchte und würde antworten: einige Bestseller zu schreiben wäre wunderbar, denn dann könnte ich eine Auffangstation für streunende Hunde betreiben und Menschen mit meinen Büchern (hoffentlich) glücklich machen.
  • Kannst du uns abschließend vielleicht noch etwas über eine Figur verraten, das du weißt aber das nicht in den Büchern auftaucht?
    Haha, gerne… Wolf aus „Traumlos“ wurde als Kind von den Anderen beneidet und deshalb fertig gemacht. Der arme Kerl hat eine wirklich harte Kindheit hinter sich, die in „Traumlos“ aber absolut nicht erwähnt wird

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Vielen lieben Dank für das Interview, liebe Jennifer!

Bald folgen übrigens noch mehr Interviews mit Autoren, freut euch also. 😉

Unterschrift

 

 

 

 

2 Kommentare zu „[Autoreninterview] Mit Jennifer Jäger

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