Vom schreiben und vom schreiben wollen …

Hallo, ihr Lieben!

buchundtinteheute stelle ich euch mal kein Buch vor. Sondern erzähle euch von meinen Erfahrungen mit dem Schreiben.
Wie komme ich ausgerechnet jetzt zu diesem Thema? Nun, auf den BüTa hielt ich meinen Vortrag übers bloggen und dort kam von verschiedenen Personen (Autoren, Besuchern, Mitgliedern der Autorengruppe, meinem Papi) stets die selbe Frage, nämlich ob ich nicht auch selbst schreibe.
Als Antwort musste ich leider immer wieder die gleiche Antwort geben: „Ja, schon … aber nicht wirklich konsequent, sondern nur für mich allein.“

Ich denke, den meisten von uns Viellesern geht es so. Wir sind auf der verzweifelten Suche nach DEM Buch, das uns in eine fremde Welt entführt und ein Leben lang gefangen hält. Nach Figuren, die uns zu Freunden und Vertrauten werden, die wir lieben und vielleicht auch hassen lernen. Nach einer Geschichte die uns zum Lachen bringt und uns zu Tränen rührt, die etwas tief in uns bewegt. Bei der jedes Wort die Seele streift.

Nach solch einer Geschichte zu suchen ist schon schwer, doch selbst und als kritische Leserin selbst solch ein Buch zu schreiben ist eine wirklich knifflige, kräftezehrende Angelegenheit.

federundbuchTrotzdem: Vor einigen Tagen habe ich mich mal rangesetzt und begonnen Storyline und Charaktere auszuarbeiten. Voll motiviert und mit guten Vorsätzen wurde ein Schreibbuch angelegt, passende Musik läuft in Dauerschleife und bei allem was um mich herum passiert, frage ich mich wie meine Figuren darauf reagieren würden, denn noch gilt es Nora (SPOILER! So wird die Hauptperson heißen) & Co. kennen zu lernen.

Es ist irgendwie eigenartig, dass einem Autoren Figuren und Orte, die er selbst erfunden hat völlig fremd sein können – ich meine: das ist doch meine Welt! Wenn ich sie schon nicht kenne, wer dann? Als wären meine Fantasie und mein Verstand zwei selbstständige Persönlichkeiten … ohhh, da tut sich eine Persönlichkeitsstörung auf 😉

Natürlich möchte ich euch die Fortschritte des Buches, das noch keinen Titel hat, nicht vorenthalten. Ich hoffe sehr, dass ihr ab und zu mal hier im Blog vorbeischaut.
Unterschrift

3 Kommentare zu „Vom schreiben und vom schreiben wollen …

  1. Mit Figuren im Buch ist es genau wie im richtigen Leben. Auch der Autor muss sie erst einmal kennen lernen. Nur weil du einen Namen hast, kennst du die Person doch nicht in und auswendig. Manche Charakterzüge kommen erst in der Story zum Vorschein. Mach dir keinen Stress und lass dir Zeit deine Figuren kennen zu lernen 😉

  2. Gib ihnen eine Vergangenheit, Charakter Eigenschaften und kleine Fehler…auch wenn du es nie im Buch verwenden wirst. So fällt es einfacher dich in die rein zu versetzten.. wie sagte Bruce? Die Handtasche muss lebendig sein….:D und so schaut’s mit den Helden auch aus.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s