[Rezension] „Für immer die Seele“ von Cynthia J. Omololu


Titel: „Für immer die Seele“
Originaltitel: „Transcendence“
Autor/in: Cynthia J. Omololu
Seitenstärke: 381 Seiten
Verlag: Dressler-Verlag
Preis: 17,95€ [D]
ISBN: 978-3-7915-1505-2/u>
Weitere Bände: „Für immer die Liebe“ [Bd. 2]

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Buchzitat:
„Ich kann Euch nicht retten, Mylady.“, höre ich ihn heiser flüstern. Ich schaue nach oben, sehe verschwommen eine rasche Bewegung, dann das metallische Blitzen der Klinge, die auf mich herabsaust –
(Seite 29)

Klapptext:
Stell dir vor, es gibt nicht nur ein Leben …

„Da steht er und blickt mich mit den gleichen Augen an, die ich an jenem kalten, grauen Morgen vor so langer Zeit sah.
Mein Herz rast wie wild.
Ein dicker Kloß sitzt in meiner Kehle. Seine Worte.
Seine Berührungen. Seine Fürsorge. Alles Lüge.“

Schicksalhafte Begegnungen, große Gefahren und unendliche Liebe – der Auftakt der packenden Für-immer-Trilogie.

Meine Meinung:
Der aufmerksame Blogleser wird es wissen: Ich habe „Für immer die Seele“ gerade erst gestern bekommen und dank einer Nachtschicht, einer Lateinlehrerin, der egal ist ob man zuhört oder nicht (so lange man nur still ist) und einer überirdisch toleranten Französischlehrerin habe ich es tatsächlich geschafft, alle 381 Seiten in weniger als vierundzwanzig Stunden durchzuhauen! Eine meiner Bestleistungen! :)

Und bei diesem Buch war das auch gar nicht schwer. Denn ich bin von „Für immer die Seele“ total begeistert.
Cynthia J. Omololu schreibt sehr fließend, locker und mit einem gewissen Witz, die Figuren sind sympatisch und liebenswürdig. Und auch wenn die Storyline nicht so unglaublich originell ist, hat es doch etwas ganz und gar Individuelles und Einmaliges. Doch bevor ich euch weiter vollschwärme, erzähle ich euch erst einmal worum es geht:

Die 16-Jährige Nicole, die von allen nur Cole genannt wird, liebt es Cello zu spielen und glaubt eigentlich nicht an Geister und Übernatürliches.
Bis zum Sommer, als sie mit ihrer Schwester und ihrem Vater über die Ferien nach London reist …
Doch geniesen kann sie den Aufenthalt in Englands Hauptstadt überhaupt nicht, denn sie wird von eigenartigen Dejá-vús heimgesucht. Die Stadt ist ihr seltsam vertraut vor und sie weiß Dinge, die sie eigentlich nicht wissen kann.
Als sie im Tower of London von einer besonders intensiven Vision heimgesucht wird, wird Cole ohnmächtig und landet ausgerechnet in den Armen des ziemlich attraktiven Griffon!
Auch zurück in den Staaten lassen ihr die Blicke in die Vergangenheit einfach keine Ruhe und Cole ist sich schon fast sicher, vollends den Verstand zu verlieren, als Griffon plötzlich in San Francisco auftaucht.
Langsam kommt sie dahinter, was die Verbindung zwischen ihr und Griffon ist. Doch je näher sie der Lösung des Rätsels kommt, desto mehr Fragen stürzen auf Cole ein: Kann sie Griffon wirklich trauen? Was hält er vor ihr Geheim?
Und was geschieht, wenn sie sich vollends auf die Rückblicke einlässt?

Man findet schnell ins Buch. Ohne ewiglanges Vorspiel geht es gleich zur Sache. Es ist unglaublich spannend, Coles Reise durch die Geschichte mitzuverfolgen und ich persönlich habe mich auf jede Vision von ihr gefreut.
Cole ist eine sehr liebenswürdige Figur, ihre Handeln und Denken war für mich gut nachzuvollziehen. Bei Griffon war ich mir am Anfang nicht so ganz sicher, ob ich ihn mag, weil er kein richtiger Mistkerl war, aber eben auch kein netter Typ von Nebenan. Doch mit dem Verlauf des Buches fing ich an, auch ihn ins Herz zu schießen.
Kat, Coles große Schwester hat mir hingegen sofort gefallen, sie ist so herrlich frisch und ein klein wenig überdreht und oberflächlich. Dadurch bildet sie einen schönen Kontrast zu Cole und dennoch hebt sich gerade dadurch immer wieder die Geschwisterliebe der Beiden hervor.
Die Entwickung der Beziehung zwischen Cole und Griffon zu beobachten, war einfach wundervoll – insbesondere weil ich schon eine ganze Weile nach einer fantastisch angehauchten Liebesgeschichte war – und in „Für immer die Seele“ habe ich sie gefunden!

Außerdem gefällt mir das Cover richtig gut! Das Zusammenspiel von lilafarbener und blauer Kreidekunst, zusammen mit der schwarzen Tuscheschrift, den pastellfarbenen Schmetterlingen und dem stilisierten Portrait des Mädchens ergeben ein fantasievolles und träumerisches Bild, und verspricht eine wundervolle Geschichte.

Abschließend muss ich sagen, das mir „Für immer die Seele“ unglaublich gut gefallen hat. Die Figuren sind realistisch, die Story zwar nicht originell aber individuell umgesetzt, die Liebesgeschichte ist wunderschön, ohne übertrieben schnulzig zu sein und die Zeit- und Szenensprünge reißen einen Leser mit. Winzige Punktabzüge gibt es nur wegen der, an manchen Stellen, etwas vorrauschaubaren Handlung und dem Mangel an Originellität. Doch diese beiden kleinen Kritikpunkte ändern nichts daran, dass Cynthia J. Omololus erster Jugendroman einfach grandios war!
„Für immer die Seele“ ist der Auftakt einer Trilogie und ich freue mich jetzt schon rießig auf die Fortsetzungen.

Euch wünsche ich viel Spass beim Lesen und einen schönen Restdonnerstag,
Eure Bianca.

2 Kommentare zu „[Rezension] „Für immer die Seele“ von Cynthia J. Omololu

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