[Moviereview] „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“

 

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Clary Fray (Lily Collins) ist ein normaler und vor allem nur durchschnittlich beliebter Teenager. Doch als sie erfährt, dass sie einer überaus langen Blutlinie von sogenannten „Schattenjägern“ entstammt, ändert sich für sie alles. Auch schon ihre Mutter Jocelyn (Lena Headey) war eine Kriegerin gegen das Böse und hat Jagd auf Dämonen gemacht, doch hat sie dieses Geheimnis stets vor ihrer Tochter gehütet. Als Clary während einer Party auf den geheimnisvollen Jace Wayland (Jamie Campbell Bower) trifft und kurz darauf auch noch ihre Mutter entführt wird, kommt das Mädchen hinter das Geheimnis seiner Familie und entdeckt, welche Kräfte in ihm schlummern. Jace führt Clary in die Gesellschaft der Schattenjäger ein und unterstützt sie bei der Suche nach ihrer Mutter. Doch schnell merken beide, dass noch viel mehr auf dem Spiel steht, denn der überaus gefährliche Valentine Morgenstern (Jonathan Rhys Meyers) schart eine riesige Armee tödlicher Kreaturen um sich, um einen letzten finalen Schlag gegen die Schattenkrieger auszuführen. 
(Quelle: www.filmstarts.de)

 

Lange habe ich diesem Kinostart entgegen gefiebert und am 29.08.2013 um 20:00 Uhr war es endlich soweit: Die Lichtspielhäuser öffneten ihre Tore und die Filmadaption des ersten Bandes „City of Bones“ von Cassandra Clares Romanreihe „Chroniken der Unterwelt“ feierte Prämiere!
Grund genug für einen eingefleischten CoB – Fan, sich einige Freunde zu schnappen, sich in Schattenjägermontur zu werfen und das Kino zu stürmen. (Die versprochenen Bilder gibt es leider noch nicht. Die sind auf dem anderen Laptop)

 

Schon vor Filmstart wurde reichlich diskutiert: Egal ob es die Auswahl vom männlichen Hauptdarsteller oder die negativen Vorabkritiken, sowie unbefriedigende Besucherzahlen aus den Staaten.
Dem entsprechend vorsichtig war ich mit meinen eigenen Erwartungen.
Völlig Grundlos, wie ich erleichtert berichten kann. Denn auch wenn der Film an der ein oder anderen Stelle stark vom Buch abweicht (so wurde Rodericks Island komplett ins Kellergewölbe des Instituts verlegt), ist der Streifen leicht nachzuvollziehen und spannend.
Die Actionszenen sind hervorragend durch choreographiert und wirken dank schneller Bildwechsel und Kammeraschwüngen noch dramatischer.
Weniger zugesagt hat mir jedoch das Ende. Zum Einen, weil die Kinobesucher bereits erfahren haben, dass Clary und Jace KEINE Geschwister sind – eine Information auf die wir weit über 1500 Seiten lang warten mussten. Zum Anderen labert Jace zum Schluss eine Menge überaus romantischen und völlig Jace-untypischen Kram.

 

Nichts desto trotz weist der Film eine beeindruckende Vielzahl an bekannten Gesichtern auf. Jamie Campbell Bower („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2“, „Camelot“), der zu Beginn sehr umstrittene Darsteller von Jace – mich jedoch hat er nun vollends überzeugt und ich kann mir kaum jemand geeignerteren für diese Rolle vorstellen, aber auch Lily Collins („Spieglein, Spieglein“, „Atemlos“ an der Seite von Twilight-Star Taylor Lautner), King Henry- Darsteller Jonathan Rhys Meyers, „Misfits“-Wahnsinniger Robbie Sheeran und Lena Headly, die einigen vor allem durch ihre Rolle als Cercey aus der Serie „Game of Thrones“ bekannt sein dürfte sind mit von der Partie.
Natürlich darf hier auch nicht Aidan Turner nicht vergessen werde, der meiner Meinung nach einer der Darsteller ist, die am besten zu seiner Rolle passe.

 

Ich persönlich war mit dem Cast und der Umsetzung sehr zufrieden! Leider muss ich mal wieder an der – dieses Mal an einigen Stellen gravierend miesen – Synchronisation herummäkeln.
Insbesondere die Stimmen der beiden Hauptfiguren Jace (Jacob Weigert) und Clary (Maresa Sedlmeir) passten weder zum Charakter der Figur, noch zu dem der Darsteller.
Auch ein zweiter Kinobesuch hat daran leider nichts verbessert. Ich hatte doch gehofft, ich könnte mich an die Stimmen gewöhnen …
Hier hilft wohl nur eins: Auf die DVD waren und im Originalton anschauen.

 

Wegen kleiner Schwächen, aber einem guten Gesamtergebnis und weil ich mich doch so lange drauf gefreut habe gibt es von mir 4,5 von 5 Punkten!

 

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Für die die es noch nicht gehört haben: Der Drehbeginn für „Chroniken der Unterwelt – City of Ashes“ wurde nicht verschoben, weil die Einspielergebnisse so unbefriedigend waren, sondern weil Cassie Clare ihr Veto-Recht beim Skript eingelegt hat.
Damit ist der Dreh bis zur Verbesserung VERSCHOBEN, jedoch nicht GEKÄNZELT!

 

Und darüber sollten wir froh sein, denn wer will schon einen Film auf Romanbasis, der soweit vom Roman abdriftet, dass er uns nicht mehr gefällt?

 

In diesem Sinne,
eure Bianca

 

Natürlich will ich wissen, wie euch der Film gefallen hat! Ich würde mich über ein Kommentar sehr freuen. =)

 

3 Kommentare zu „[Moviereview] „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“

  1. Maresa Sedlmeir hat nicht gesprochen, sondern wurde aus unverständlichen Gründen gegen die (unpassende) Kathrin Harnack ausgetauscht

  2. Hallo, ich weiss mein Kommentar kommt ziemlich spät. Ich habe aber trotzdem eine Frage an dich. Wo im Film bekommt man mit, dass Jace und Clary keine Geschwister sind? Ich hab mir den Film schon sehr oft angesehen aber nie ein Anzeichen darauf, das sie nicht verwandt sind, erkennen können.
    Danke schon im voraus und Liebe Grüsse

    P.S. Mir hat der Film auch sehr gut gefallen. Ich muss dir aber recht geben, das die Synchronisation an machen Stellen einfach nur zum Kotzen war.

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