[Rezension] „Warte auf mich“ von P. Andersen & M. Bach

Titel: „Warte auf mich“
Autor/in: Philipp Andersen und Miriam Bach
Seitenstärke: 317 Seiten
Verlag: Piper-Verlag
Preis: 16,99€ [D]/ 17,50€ [A]
ISBN: 978-3-86612-357-1 (

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Buchzitat:
„Wie eine Katze hatte sie sich in meine Umarmung hineingerollt, als wollte sie darin verschwinden, so wie sie in ihrem Schlaf verschwunden war.“
[Seite 24]

Klapptext:

Für IMMER und NIEMALS –
die Geschichte
einer unmöglichen Liebe.

Was währe, wenn …
ein Mann und eine Frau, die sich kaum kennen, sich zusammen in eine Geschichte stürzen, um darin Kopf und Kragen zu riskieren, ihr Leben aufs Spiel zu setzten, ihre Gefühle und Ängste in eine große verzweifelte, wunderbare Liebe entlassen, die es niemals gab und darum immer sein wird?

Meine Meinung:
Stellt euch vor ein Lektor findet ein Päckchen auf seinem Schreibtisch, nicht wissend woher es kommt oder wie es dorthin gelangt ist. Stellt euch vor, neugierig geworden öffnet er es und findet darin ein ungewöhnliches Skript. Ein Skript, teils aus Buchseiten, teils Computerausdrucke. Ein Puzzel aus zwei Leben.
Neugirig geworden, beginnt er zu lesen. Es geht um Miriam und Philipp, beide ihres Zeichens Schriftsteller, und lernen sich auf einer Verlagsfeier kennen. Eigentlich hält Miriam nicht viel von dem wesentlich älteren Kollegen, doch auf der Feier findet sie sich irgendwann neben ihm wieder und die beiden kommen sich näher.
Ohne darüber nachzudenken, läd sie ihn auf ihr Hotelzimmer ein – und bereut es im nächsten Moment auch schon wieder.

Sie ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, dass Philipp auftauchen möge und der Hoffnung, dass er bleibt, wo der Pfeffer wächst – bis er plötzlich vor ihr steht.
Die beiden verbringen die Nacht miteinander, und auch wenn (fast) nichts passiert, springt der Funke über und entfacht ein Feuer voller Liebe und Leidenschaft.
Doch dieses Feuer wirft auch Schatten, denn Philipp ist glücklich verheiratet und möchte seine Frau eigentlich nicht verlassen. Miriam hingegen möchte keine Geliebte sein …

Wie die Geschichte um Philipp und Mirchen endet, ob ihre Liebe zum Scheitern verurteilt und die Trennung nicht abzuwenden ist, oder ob es für die beiden vielleicht doch eine Chance auf das gemeinsame Glück gibt müsst ihr in „Warte auf mich“ selbst lesen…

Die Geschichte wechselt zwischen Philipp, der aus der Ich-Perspektive erzählt, und Miriam, die in der dritten Person schreibt. Dadurch bekommt das Buch eine beeindruckende Dynamik und lässt sich rasch und flüssig lesen.
Doch das, was mich am meisten an diesem Roman faszinierte, waren die verschiedenen Gesichter der Liebe und die Intensivität, mit der die Gefühle der Protagonisten beschrieben wurden.

Da die Autoren „rein zufällig“ genauso heißen, wie die beiden Hauptfiguren und auch noch ebenso zufällig, den gleichen Beruf ausüben macht „Warte auf mich“ zu einer greifbaren Story, bei der man sich unweigerlich fragt, was nun Wahrheit und was Fiktion ist. Dies weckt immer wieder aufs Neue das Interesse des Lesers und ich litt gerade dadurch viel lieber mit den Protagonisten mit.

Besonders gefiel mir auch, wie hier das Thema Fremdgehen behandelt wurde. Normalerweise ist es immer der böse Mann/ die böse Frau, die rücksichtslos mit solchen „Fehltritten“ eine Beziehung zerstören. Doch hier wird darauf eingegangen, dass man manchmal vielleicht einfach wehrlos gegen seine eigenen Gefühle ist und wie schuldig sich die betreffende Person eventuell fühlt.
„Warte auf mich“ hat mir persönlich in dieser Hinsicht auch etwas mehr sensibilisiert und allein dafür hat es sich schon absolut gelohnt, den Roman zu lesen!

*~*~*~*

„Warte auf mich“ ist eine wundervolle, wehmütige Geschichte über die Höhen und Tiefen der Liebe. Mal hart, mal weich wie Zuckerwatte – aber immer gerade zu schmerzhaft glaubwürdig und realistisch.
Der Roman von Philipp Andersen und Miriam Bach ist einfach ein Muss, für alle die Lust auf etwas Herzschmerz haben.
Ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen.

Fazit:

Weil das Buch mit einige Stunden voller Tränen (der Freude und des Mitleids) beschert hat, kommen wir einfach nicht um die heiligen fünf Punkte herum.

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Liebe Grüße,
eure Bianca

PS: Das Thema fremdgehen lässt mich einfach nicht mehr los. Wie steht ihr dazu. Habt ihr Verständnis für Fremdgeher, könntet ihr solche Fehltritte verzeihen oder ist es ein absolutes No-Go?
Wer hat das Buch schon gelesen und was hat es bei euch ausgelöst?
Wer möchte „Warte auf mich“ noch lesen?
Lasst mir bitte eure Meinung als Kommentar da!

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